Künstliche versus menschliche Kreativität

Künstliche versus menschliche Kreativität

Kreative fragen sich, ob, neben dem durchweg „leanen“ Management fast sämtlicher Abläufe aller Lebens- und Arbeitsbereiche, auch der kreative Part, Kunst, Kultur oder sogar menschliche Fantasie zur Sache von Informatikern und Ihren Programmen und Codes werden. Mensch-Roboter werden kommen – sie kommen so schnell wie die Smartphones.

Designset in Zebra-Optik

Die Kunst dieses vielfach ausgezeichneten Designset für ein Luxushotel in Nairobi, liegt in seiner internationalen Symbolik (Zebra) und dem gleichzeitigen Bezug zu Afrika sowie der universellen Einsetzbarkeit für ganz unterschiedliche Drucksachen für verschiedene Themen des Hotels. Bild: Glazer.


Ingenieure im Roboterbusiness arbeiten fanatisch an Androiden mit menschlichen Eigenschaften und Qualitäten, besonders an Gestik und Mimik. Vorerst. Im nächsten und schon in der Erprobung stehenden Schritt, sollen Algorithmen und Prozessorleistungen (Quantencomputer, die Google schon einsetz) auch menschliche Sensoriken noch besser als eh schon emittieren und die gewonnenen Daten ebenso schnell wie Menschen emotional verwerten können.

Zuerst nur banale „Emotionen“

Zunächst geht es um banale Sensoriken wie Temperaturempfinden, zum Schutz vor extremen Temperaturen, sensible Tastsensoriken, zur Interpretation von Oberflächen, um das Sehvermögen (auch zur Unterscheidung von Farben), um Sensoren für die Analyse von Gerüchen oder zur Verarbeitung akustischer Signale. Sinne, die Roboter aus den gleichen Gründen verwenden werden wie wir Menschen: Um sich in der Umwelt zurechtzufinden.

Roboter werden uns immer ähnlicher –
auch unserer Kreativität?

Roboter bzw. Androiden werden sich mit ihrer künstlichen Intelligenz schon bald, z. B. durch Analyse von Stimmlagen und Gesichts-, bzw. Temperaturscans, exakt über die Gefühlslage eines menschlichen Gegenübers in Szene setzen können.

Es gilt als sicher, dass der Unterschied zwischen Mensch und Androide schon in 25 Jahren nur noch auf den dritten Blick zu erkennen sein wird.

Physiker John Martinis z. B. soll mit seinem Team für Google Quanten-Computer entwickeln. Und die könnten, nach allem was zu lesen ist, millionenfach schneller sein als die 20 derzeit leistungsfähigsten Rechner weltweit. Künstliche Intelligenz und Roboter sind in der Industrie auf dem Vormarsch, aber auch im privaten und militärischen Bereich.

Ob es besser wäre, würde diese Quantentechnologie noch weitere Jahre Probleme bereiten, so hoffen Kritiker, wird sich hoffentlich nicht schon in zehn oder 15 Jahren zeigen. Schon heute sind Storys über optisch nicht mehr von Menschen zu unterscheidende androide Rezeptionsdamen in japanischen Hotels oder über selbstfahrende LKWs, die in allen Situationen nachweisbar sicherer steuern als Menschen, aber auch Kampfdrohnen, die vor Ort völlig autark Menschen töten, unheimlich, da bereits Alltag. Sogar Routine.

Anroide. Rezeptions-Dame

In der Nähe von Nagasaki ist gerade das erste Roboter-Hotel der Welt im Bau. Die Androiden werden als Reinigungskräfte, Kofferträger und sogar an der Rezeption eingesetzt. Bildquelle: HUISTEN BOSCH/ Henn na Hotel Sasebo.


Androiden werden so schnell kommen
wie Smartphones und kreativ sein

Jetzt, da es begonnen hat, wird die weitere Entwicklung schnell voranschreiten. Das Digitalisierungstempo ist schon jetzt das einer Achterbahn, kurz vor der Einfahrt ins Looping: Nennenswert tauchten die ersten Smartphones mit Multitouch-Bedienoberfläche erst 2007 (!) auf – mit Einführung des Apple iPhones gewannen sie erhebliche Marktanteile, auch durch diverse neue Funktionen.

Und davor? Das Handy. Also vergleichsweise nichts. Zehn Jahre? Fühlt sich an wie 80. Gab es je was Anderes?

Heute gibt es Anwender, die ihr digitales Körperteil 24 Stunden in Körpernähe halten und mit keinem anderen Apparat oder Menschen so viel Zeit verbringen. Sie sind, (wir sind) im wahrsten Sinne des Wortes meistens mehr oder minder schwer abhängig von diesen Apparaten – eine faktische Feststellung ohne jede Wertung. Niemand, der einem Job in der modernen Welt nachgeht, wird seine Abhängigkeit ernsthaft bestreiten. Wir oder unser Job hängen zum großen Teil davon ab – und sei es nur, da es bei einem Großteil unserer Onlinekunden so ist – nur, falls Sie Digital-Abstinenzler sein sollten:).

Keine Bewertung also – nur für die Kritiker, die nun sofort „Technikmuffel“ oder „Panikmache“ schreien,

wollen sie doch demonstrieren, wie modern und tapfer sie jedem digitalen Trend folgen, ihn beherrschen und unisono herrlich finden. An dieser Stelle: Das ist doch in Ordnung! Sogar ganz ohne Hyperventilation anders Denkenden gegenüber. Androiden, menschanmutende Apparate, werden also kommen. Weil wir es toll finden, selber auch leistungsfähig und modern sind (oder sein sollen) und weil sie oft einfach mehr können als Menschen.

Da die Apparate so schnell sind, wollen wir das auch sein. Tempo! Zu wenig Zeit, um all das einmal zu reflektieren. Wird schon gut gehen? Nicht ganz.

Jobkiller Künstliche Intelligenz?

Roboter oder bald auch Maschinenmenschen werden nach neusten Studien mehr Jobs kosten, als schaffen – nach neuesten Schätzungen könnten in den kommenden 30 Jahren zwischen 40 und 50 Prozent der Arbeitsplätze gefährdet sein, wenn ein unbegrenzter Einsatz politisch und gesellschaftlich nicht geregelt wird. Das Streben nach Effizienz ist religiös. Eine Religion, die Unternehmer zur Kostenreduzierung und in die totale Rationalisierung treibt. Maschinen sind billiger als Menschen. Viel billiger.

Dabei sind bereits Millionen bestehender Jobs miserabel bezahlt und müssen bezuschusst werden. Sie genügen nicht für ein einigermaßen vernünftiges Leben – besonders nicht für alleinerziehende und junge Familien. Die französische Wirtschaft z. B. leidet extrem unter den Dumpinglöhnen in Deutschland, an denen leider Millionen von „Jobs“ hängen.  Dass muss immer wieder betont werden, in diesem euphorischen Umfeld der Mär von Vollbeschäftigung und Wirtschaftsaufschwung.

Ein Aufschwung der mit rund 80 Milliarden Euro pro Monat, die von der EZB eingesetzt werden, teuer erkauft wird.

Hiroshi Ishiguro klont sich selber

Ist auch menschliche Kreativität ersetzbar? Hiroshi Ishiguro ist Megarstar der Robotik – er stellt sich solche Fragen. Roboter gehören zur japanischen Kultur, berichtet in diesem Zusammenhang der Tagesspiegel Ende 2014 und zeigt ein Bild eines Klones des Wissenschaftlers von sich selber. Mehr Show als Sensation – Gestiken und Mimiken der in wenigen Jahren zu sehenden nächsten Generationen, werden wohl erst auf den dritten Blick von Menschen zu unterscheiden sein. Bildquelle: picture-alliance/dpa.


Während Androiden immer noch menschlicher werden sollen, werden wir Menschen durch eben diese Umwelt darauf konditioniert, maschineller zu werden.

Sachlichkeit, Anpassungsfähigkeit, Integritätsvermögen, Funktionalität oder Flexibilität, sind die Tugenden der Stunde.

Können Roboter einzigartig kreativ sein?

Philosophen fragen sich (sie fragten sich als erste überhaupt), wo das hinführt und was das für die elementaren Lebensbereiche bedeutet: Für die Liebe, die Kunst, die Kultur, Fantasie, Kreation, das Mitgefühl insgesamt. Und natürlich für die Liebe zur Kreativität, die derzeit rein menschlich ist.

Dass der Robo sapiens sich irgendwann im Musischen oder Kreativen am Homo sapiens wird messen können, daran hegen immer noch viele Experten große Zweifel. Natürlich können Kreative heute eine Vielzahl fertiger Designs, Templates, Themes und digitale Grafikfeatures zur Hilfe nehmen und schon mit geringen Kenntnissen ordentliche Designs kreieren – auch ohne Talent. Das mag einzigartig sein, gleichwohl aber reproduzierbar.

Die totale Einzigartigkeit hingegen hat viele Gesichter und äußert sich bei Drucksachen z. B. in ausdruckstarken Bildern und Designs, in Messages und Storys, die unter die Haut gehen, den Druckmaterialien und ihrer Zusammenstellung, den Veredelungen, brillanten Ideen insgesamt und in dem Mut anders zu sein, sich abzugrenzen.

Die Abgrenzung vom Reproduzierbaren:
Die Domäne des Robo sapiens

Ein harmonisches und logisches Zusammenspiel all der vorgenannten Attribute mit- und untereinander zu erreichen, ist eine Disziplin für sich. Nur die menschliche Fantasie erzeugt z. B. Szenen und Visionen, die rein physikalisch unmöglich sind oder noch nie gedacht wurden, also auch nicht existieren, als Vorlage, Template oder Filter.

Was schon da ist nachzuahmen, ist automatisier- und klonbar. Neues zu schaffen, abseits von Zufallsgeneratoren in Filtersets von Kreativsoftware, ist die Domäne des Menschen, vor allem der Kreativen. Diese Abgrenzung vom Reproduzierbaren, ist die Idee der Kunst überhaupt, die einerseits vom Neuen angetrieben wird und andererseits von alter menschlicher Genialität, den alten Meistern, zehrt, bloß weg von der Reproduktionswut der unmittelbaren Gegenwart: In der jeder ein Komponist sein kann oder ein Künstler, mit wenigen Klicks Kreationen erzeugt, die vor zehn Jahren noch einzigartig waren – und auch heute noch gut wirken, trotz ihrer grundsätzlichen Reproduzierbarkeit.

Yin und Yang

Garantiert individuell sind Kreationen, die zunächst außerhalb digitaler Kreativapplikationen entstehen. Das ist kein Plädoyer gegen digitale Werke, die großartig sein können. Ein Beispiel für totale Einzigartigkeit liefert Dalip Singh, Creative Director bei McCann Worldgroup, Indien. Abgesehen von monatelangen Recherchen, hat der Kreative gemeinsam mit zwei Illustratoren zunächst „Yin Yang Land“ kreiert und erfunden – später „Yin Yang Wasser“ und Yin Yang Luft“.

Yin und Yang sind, so weiß Wikipedia, „zwei Begriffe der chinesischen Philosophie, insbesondere des Daoismus. Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien.“ Diese Kreation ist also Ausdruck für das aus dem Gleichgewicht geratenen Verhältnis zwischen dem, was wirklich wichtig und gut ist und den meist künstlich erzeugten menschlichen „Bedürfnissen“, die zu einem Verlangen z. B. nach Öl führen, dem Stoff, der nur wenigen hundertmillionen Erdbewohnern Vorteile bringt. Sehr befristet.

Ying und Yang: Kreatives Bild von Dalip Singh

Das Bild zeigt das Projekt des Kreativen Dalip Singh, Creative Director bei McCann Worldgroup, India. Bildquelle: McCann, Worldgroup.


Bring Back the Ballance

Dalphi Singhs kreatives Projekt läuft unter dem Motto „Bring back the ballance“ und hat insgesamt fast ein halbes Jahr gedauert. Nach der monatelangen Recherche zum Thema, haben die Kreativen mehr als zwei Monate für die Bestimmung der Größe des Werkes und für die Erstellung von Skizzen benötigt. Die Original-Illustrationen wurden dann per Hand auf große Bögen gezeichnet und später zusätzliche mit Wasserfarben ausgemalt. Erst dann wurden die Werke fotografiert und digitalisiert.

Für die Retusche wurden weitere Wochen benötigt, um z. B. die Synergien der Farben möglichst ausdrucksstark wiederzugeben. Besonders kreativ!

Bring back the Ballance, Kunstprojekt

Die Kreation läuft unter dem Motto: Bring back the Ballance. Sie zeigt die sich gegenüberliegenden Gegensätze der Natur mit den künstlich erzeugten Bedürfnissen der Menschen und das diese Ballance aus den Fugen geraten ist. Bildquelle: McCann, Worldgroup.


Ein kleines Kunstwerk. Und auch in der banalen Werbewelt und für Unternehmen gilt: Zwischen einer Lowclick-Kreation, mag Sie noch so perfekt sein, und einem Werk mit Seele, Abgrenzung und als Teil eines gesamt schlüssigen Corporate Designs, das die Idee, die Leitbilder und Überzeugungen eines Unternehmens perfekt projiziert, liegen Welten. Gut so. Wie gut auch, dass sensible Fotografen Momente mit dem richtigen Bauchgefühl erkennen, Stimmungen interpretieren und intuitiv einfangen können. Fingerspitzengefühl. Auch Kreative, die immer wieder neue Spielarten erfinden, die nicht per Automation emittiert werden können.

Natürlich braucht es für eine gute Kreation nicht nur die Kreation an sich. Kreation bekommt ihre Seele eingebettet in eine affine Leitidee, eine Strategie, passend also zur Kampagne, einer Message, dem gewollten Image und der gewünschten Emotion. Charme. Handgeschmiedete Texte. Poesie und Fantasie. Diese Begrifflichkeiten markieren die Grenze zwischen menschlicher und künstlicher Kreativität.

Sankara Neurobi – vielfach
ausgezeichnetes kreatives Design

Eine von Grundsatz her auch nicht automatisierbare Kreation entstand 2012 für das 5 Sterne Luxushotel Sankara in Nairobi. Die Schwierigkeit war, einerseits die Werte eines Luxushotels, andererseits den „typischen Geschmack“ Afrikas zu transportieren. Um gleichfalls ein international bekanntes Symbol mit der afrikanischen „Typologie“ zu verbinden, floss die Struktur eines Zebrakopfes in das Design ein.

Glazer, Kreation Zebra-Design für afrikanisches Hotel

Die Anforderungen für die Kreativschmiede Glazer waren klar formuliert: Einerseits sollten die Typografien eines Luxushotels erkennbar sein, gleichwohl aber auch einen starken afrikanischen Akzent setzen. Zudem sollte das Motiv als internationale Symbolik verstanden werden und, was bei Ableitungen von Mustern aus der Tierwelt häufig passiert, nicht kitschig wirken. Bildquelle: Glazer (von www.identitydesigned.com/sankara/


Daraus ein vielfältiges, kreatives und für unterschiedliche Kundenanwendungen passendes Design-Set zu entwickeln, ist die Domäne kreativer Menschen.

Design-Fundamente, auf denen Unternehmensleitsätze in Form sämtlicher Medienformate und CI-gerecht sockeln, sind nicht automatisierbar.

Auch an den hier geschaffenen Kombinationsmöglichkeiten des Basisdesigns, wird der Kontrast zwischen Mensch und Maschine erkennbar. Fantasie ist Trumpf! Fantasie ist Logik ist Mensch.

Drucksachen Zebradesign für afrikanisches Luxushotel, Agentur Glazer

Entstanden sind sehr viele unterschiedliche Designs für alle denkbaren Anlässe des Luxushotels Sankare Nairobi. Bildquelle: Glazer, gesehen auf https://identitydesigned.com/sankara/


Kreatives App-Button Design

Auch auf diese Idee muss man erst kommen. Ebenfalls kaum automatisierbar, sind die kreativen Einfälle der Agentur CreativeDash, dessen Kreative besonders detailreiche Apps designt und kreiert haben, während übliche Apps häufig eher mit wenigen grafischen Details gestaltet werden.

Detailreiches App-Button Design von Creard Dash

Die Kreativschmiede Creared Dash zeigt mit ihren Entwürfen, dass eine kreative Idee die Domäne des Menschen ist. Bildquelle: https://creativeda.sh/


Künstliche versus menschliche
kreative Intelligenz:
Algorithmus erkennt
Kreativität von Gemälden

Die Diskussion über die Automatisierbarkeit von Kreativität und Marketing wird immer lauter geführt, frei nach dem Motto: Emotionen sind kaum automatisierbar. Die Digitalisierung auch von Kreation nimmt langsam aber sicher ihren weiteren Lauf. Wer weiß, ob es nicht da draußen in den Weiten des Universums schon häufiger Spezies gab, die sich selber abgeschafft haben. Roboter brauchen uns in wenigen Jahrzehnten für ihre Expansion völlig emotionslos und rein betriebswirtschaftlich betrachtet gar nicht. Sie identifizieren den Homo sapiens schon heute als eher störend, in an sich perfekten, fehlerfreien Produktions-Prozessen oder leider bei der Kriegsführung.

Jetzt müsste viel lebhafter und mit Nachdruck auch politisch darüber diskutiert werden, wie wir mit den Veränderungen der Digitalisierung umgehen wollen, um den sozialen Frieden nicht weiter zu gefährden.

Autonomie ist Wettbewerbsvorteil

Ob in der Kriegsführung oder in allen Bereichen der Industrie. Je weniger Menschen eingreifen, desto wettbewerbsfähiger sind die Systeme. Fehlerquellen werden ohne Menschen ausgeschlossen. Der Zeitgewinn ist enorm. Im Krieg sind schon heute solche Drohnen die effektivsten Waffen, die bei Angriffen autonom über Leben der Tot entscheiden können. Wie schnell dieser Vorteil der Autonomie schon jetzt zu Problemen führen kann, hat der Facebook-Fall gezeigt. Hier musste die KI abgeschaltet werden, da sie eine eigene Sprache entwickelt hat, die die Entwickler selber nicht mehr verstehen konnten. Elon Musk, Tesla-Chef Elon Musk sagt:

„Ich habe Zugang zur modernsten künstlichen Intelligenz, die es gibt. Und ich glaube, die Leute sollten besorgt darüber sein.“

Ein Beispiel: Den kreativen Wert eines Kunstwerkes z. B., konnten bis dato nur ausgewiesene Kunstexperten bestimmten. Die Forscher Ahmed Elgammal und Babak Saleh, von der Rutgers University in New Jersey, wollen nun in einem Fachaufsatz belegen, sie hätten ein funktionierendes System entwickelt, das die Bewertung besonders kreativer oder einzigartiger Gemälde emittieren könnte. Der Trick liegt bei der Sondierung solcher Werke, die maßgeblich Einfluss auf weitere Werke in der folgenden Kunsthistorie hatten. Die Trefferquote glich in großen Teilen den Bewertungen von Kunstexperten.

Entwicklung der Kunst. Künstliche Kunstbewertung

Künstliche Bewertung von Kunststilen. Bild: Technology Review


Doch selbst, wenn es Apparaten möglich ist, besonders kreative Werke automatisch von solchen zu unterscheiden, die es nicht sind und selbst wenn solche Werke dann noch z. B. durch Roboter rekonstruiert werden könnten, so wäre dies dennoch nur eine Kopie ursprünglich menschlicher Fantasie.

Über den Autor

MM-Redaktion

Wir sind Menschen, keine Bots. Unsere Fachbeiträge sind „made by Homo sapiens“. Copy/paste-Beiträge sind nicht unser Stil. Unsere Themen sind analoge versus digitale Medien und die jeweiligen Discount- oder Premium-Segmente, Schnittmengen und das Thema: Content-Marketing. Content-Marketing ist Kommunikation. Content-Marketing ist die Verbindung zwischen Kunden und einer Marke. Content-Marketing zählt zu den wichtigsten Marketingdisziplinen. Content-Marketing wird nach wie vor nicht immer richtig interpretiert. Content sind Inhalte. Medien sind Träger. Inhalte und Träger bilden eine Einheit.

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