„Wir vereinen 80 Prozent der europäischen Kuvertindustrie unter unserem Dach.“

von | 2019, Mai | Digitalisierung

„Papier oder Briefumschläge? Solche Medien braucht wohl in zehn Jahren niemand mehr!“ So die Prognose eines Agenturleiters mir gegenüber, während einer Diskussion über die Zukunft der Kommunikation. Das war vor ungefähr 15 Jahren. Autor Jürgen Zietlow zum Status quo des Kuverts. 

E-Mail, DE-Mail, digitale Collaboration-Tools oder Pinnwände, SMS, Chats, Blogs, WhatsApp und Co., haben uns schon vor fast 20 Jahren annähernd sicher sein lassen, dass Kuverts und sowieso: Papier im Allgemeinen schon bald Relikte einer ausgestorbenen Kommunikations-Epoche sein werden.

Und heute? Papier und Kuverts sind allseits präsent.

Digitale Fiktionen und Visionen einer Kommunikationskultur ohne echte, physische und kuvertierte Post, passen so gar nicht zum realen Status in Bezug auf die tatsächliche Mediennutzung. Es gibt Leute, die aber das seit 20 Jahren immer wieder postulieren.

Die Gründe, warum haptische Medien immer noch so stark nachgefragt werden, sind kurz auf den Punkt gebracht:

Entweder ist Papier als Kommunikationsmittel sodann

  1. alternativlos,
  2. wirkungsvoller oder
  3. State of the Art, also eine Frage von Stil. 

(1) Alternativlos ist Papier als Kommunikationsmittel in unzähligen Anwendungsszenarien: Beispielsweise bedarf es in der Gerichtsbarkeit oder beim Abschluss von wichtigen Verträgen meistens der Schriftform. Auf Dokumenten, die in Kuverts verpackt versendet werden. Dazu zählen u. a. auch notarielle Beglaubigungen, Gesellschaftsverträge, Protokolle, Arbeits- und Lieferverträge oder beispielsweise behördliche oder offizielle Dokumente wie Steuerbescheide, Krankenscheine und so weiter.

Nach wie vor gelten Geschäfte wie Bürgschaften oder Verbraucherkredite meistens nur mit einer handgeschriebenen Unterschrift als gültig. Hier stößt selbst die elektronische Signatur für E-Mails an ihre Grenzen.

Solche und viele weitere Dokumententypen werden nach wie vor und noch auf lange Sicht kuvertiert und mit der Post versendet.

Daneben sind physische Medien auch für andere Anwendungsbereiche alternativlos.  Auch Verpackungen wie z. B. Magnetboxen sind digital nicht zu ersetzen, denn physische Produkte müssen nun einmal physisch verpackt werden und so weiter.

(2) Wirkungsvoller sind gedruckte Medien, die häufig auch kuvertiert werden, in zahllosen Szenarien – besonders in der Direktwerbung. Die Vermutung, dass gedruckte Medien angesichts der Digitalisierung schwächeln würden, dreht sich im Marketing teilweise sogar ins Gegenteil:

Mittlerweile fürchten Marketers das Buzzword Digital-Blindness wie der Teufel das Weihwasser. Budgetentscheider sind angesichts der teils zunehmend mageren Rücklaufquoten im digitalen Business frustriert.

Mäßige Rücklaufquoten ergeben sich im digitalen Advertising zwangsläufig aus der Flüchtigkeit beim eiligen Konsum digitaler Werbung. Zeitgleich steigen jedoch die Preise, da die Kapazitäten hochwertiger digitaler Channels endlich sind. Immer dann werden solche Werbeflächen an die meistbietenden Werbetreibenden verkauft. Beim SEA zählt das Bieterverfahren zur täglichen Praxis.

Als Content-Agentur beschäftigen wir uns intensiv mit Inhalten und folglich auch mit den Trägern von Inhalten: Medien in jeder denkbaren Form. Dabei führt auch für uns kein Weg an haptischen Medien vorbei, trotz unserem Fokus auf digitales Content-Management.

Unsere Leser finden in diesem Onlinemagazin viele Beiträge, z. B. über die haptische, multisensorische Wirkung von Print, paradoxerweise gerade im Umfeld digitaler Werbung und Kommunikation. Jüngst berichteten wir über die Metaanalyse The Power of Print, mit über 300 internationalen Studien, die neuste Erkenntnisse aus dem Neuromarketing vermitteln. Wir haben über die Brancheninitiative Creatura oder z. B. über spezielle Effekte besonderer Printlösungen berichtet und so weiter. Nach unserer Überzeugung ist der Königsweg im Marketing eine Kombination aus hochwertigen digitalen Assets wie Content, kombiniert mit analogen Werbemitteln und einem kleinen Schuss digitalem Advertising.

(3) Stilvoller sind klassische Drucksachen im Gegensatz zu digitalen Medien, da sie Botschaften mit mehr Verbindlichkeit, Klasse und Gewicht vermitteln können. Nach wie vor ist es undenkbar, Einladungen zu einer Kunstausstellung, einer Vernissage, einem Firmenjubiläum, einer Gala, einer hochwertigen Auktion, einer Beerdigung, dem Anlass einer silbernen Hochzeit oder einem gehobenen Empfang digital, also beispielsweise per E-Mail zu versenden.

Ebenso werden hochwertige Geschäftsberichte nach wie vor und teils aufwändiger denn je in gedruckter Form präsentiert und/oder klassisch kuvertiert oder verpackt versendet, um den Inhalten begreifbare, spürbare Bedeutung zu verleihen.

Tradition, Gegenwart, Zukunft

Abgesehen von alledem was Sie und wir schon über Print und im Speziellen über Kuverts wissen, liefert der europäische Verband der Kuvertindustrie, European Federation of Envelope Manufacturers, FEPE, viele weitere, auch weniger bekannte Informationen.

Wie ich von der Geschäftsführerin des Verbandes, Lisa Kretschmann, erfahren habe, vereint der Verband 80 Prozent der europäischen Kuverthersteller und ist damit eine enorm einflussreiche Institution.

Die Managerin leitet den Verband seit 2011 und vergleicht ihren Job mit dem einer Botschafterin. Der Verband vermittelt die heutzutage enorme Innovationskraft eines der ältesten und wirkungsvollsten Kommunikationsmittel zwischen Menschen überhaupt.

Die Symbiose der Digitalisierung mit analogen Medien

Lisa Kretschmann agiert also nicht als Verwalterin einer altmodischen Branche, sondern als Kreative und Innovatorin für einen Industriezweig, der so kreativ ist wie nie zuvor. Mit ihrer täglichen Arbeit kombiniert die Verbandsgeschäftsführerin die Digitalisierung im Marketing mit der Vielfalt, die seitens der europäischen Kuvertindustrie an Formaten, Materialien, Funktionen und sonstigen Extras mittlerweile geboten wird.

Überhaupt ist die Grenzregion oder besser formuliert: die Schnittmenge zwischen digitalen und analogen Medien hoch energetisch, gerade auch beim Thema Kuverts.

Vergleichbar mit einer energiegeladenen Gewitterzone,

einem Bereich, in dem ständig neue Ideen und Innovationen der Papier- und Kuvertindustrie wie helle Blitze aufschlagen. Eine Zone, in der sogar völlig neue, hybride (digital-analoge) Marketingformen entstehen. Denken wir nur an beduftete oder transparente, personalisierte oder individuell veredelte Kuverts.

In dieser analog-digitalen Zone greifen klassische Medien und digitale Funktionen teils perfekt ineinander. So entstehen immer wieder neue Marketingstrategien. Nicht zuletzt auch, durch die Innovationen und die Flexibilisierungen, die mit der digitalen Produktion von Kuverts einhergehen.

Lisa Kretschmann sitzt also keinesfalls im Elfenbeinturm einer digital verängstigten Industrie, sondern wirkt konstruktiv, modern, länderübergreifend, denkt europäisch und spricht es auch: neben Deutsch zudem Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch.

Kuverts sind täglich präsent

Mich fasziniert die Fairness und Gelassenheit, mit der die Druck- und Papierindustrie auf teils hysterische und euphorische Weissagungen von digitalen Evangelisten reagiert hat. Die seit 20 Jahren andauernde Prophetie über den Untergang des haptischen Mediums, haben Verbände wie FEPE sachlich, ja sogar versöhnend mit Fakten, Informationen und kreativen Ideen beantwortet.

Nach wie vor sind Kuverts allgegenwärtig und, wie erwähnt, häufig alternativlos.

Diese ständige Präsenz fällt uns gar nicht sonderlich ins Auge. Kuverts sind nach wie vor so gewohnt, wie das Umschalten von Gängen beim Autofahren. Sobald wir aber bewusst darauf achten, wird die kreative Vielfalt plötzlich sichtbar, die es da mittlerweile gibt. Fast täglich halten wir bedruckte und unbedruckte Briefumschläge in den Händen, mit und ohne Innenfutter oder Fenster, Sonderanfertigungen, hergestellt aus zahllosen und teilweise auch exotischen Materialen. Oder Sonderformate, häufig hochwertig veredelt oder mit verschiedene Verschlussarten versehen.

Die Veranstaltung Print & Digital Convention, am 07. und 08. Mai in Düsseldorf, hat das Wort Print im Titel nicht grundlos vorangestellt: Ein Event über Marketing und Kommunikation ohne haptische Medien bzw. Print? Analoge Medien hier auszugrenzen, um besonders trendy zu wirken, hätte die Realität der Medienwelt in keiner Weise widergespiegelt. Ein Grund, weshalb dieses Event schon letztes Jahr derart erfolgreich war. Der Verband FEPE beteiligt sich proaktiv an der Organisation des Events.

Das Event Print & Digital Convention passt in die Zeit. Mehr als 35 Experten beantworten Fragen zur modernen Medienproduktion und in Bezug auf die Digitalisierung von Marketingprozessen. Bildquelle: f:mp.

Power-Networking: Print & Digital Convention:

Für die Bereiche Marketing und Medienproduktion gibt es nur wenige Quellen, die umfassend über die Chancen und Risiken der Digitalisierung aufklären sowie Begrifflichkeiten sortieren und strukturieren. Die Initiatoren dieses neuen Eventformates im Power-Dating-Stil hatten die richtige Idee zur rechten Zeit: Eine Messe wurde in einen Kongress integriert, anstelle eines Kongresses als Teil einer Messe. Das erleichtert die Informationsbeschaffung und gibt viel Raum für Einzelgespräche.

Beleuchtet wird fast das gesamte Spektrum des Marketings: Digitalisierung, Print, Druckveredelung, Medienproduktion und so weiter. Tatsächlich greift ja ohnehin vieles ineinander.

Nach wie vor sind Face-to-Face-Gespräche durch kein digitales Format zu ersetzen.

Zwei kompetenzführende Organisationen,

  • der Fachverband Medienproduktion e. V. (f:mp.), der lebendige Kommunikation zwischen unterschiedlichen Instanzen mit seinen auch sonst modernen Veranstaltungsformaten wie Creatura moderiert und
  • die drupa, als weltweit größte Fachmesse für die Druck- und Medienbranche,

bieten mit dem 2018 erstmals veranstalteten Format Print & Digital Convention, am 07.- und 08. Mai in Düsseldorf, ein kompaktes und reichhaltiges Informationsangebot und viel Raum für Networking, kurz:

  • 2 Tage, 7 Themenwelten.
  • Fachvorträge von circa 35 Speaker, aus fast allen Bereichen der Medien- und Marketingautomation.
  • Begleitende Fachmesse: Business-Lounge, Café.
  • Starke Fokussierung auf Networking.

Interview mit Lisa Kretschmann

Lisa Kretschmann ist aktive Europäerin. Sie trägt zur europäischen Idee bei. Trotz aller Kritik an der EU, ist dieses Europa über die Jahrzehnte das Beste, was den Menschen auf diesem Kontinent in ihrer gesamten Geschichte je passiert ist. Auch zählt Europa nach wie vor zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen der Welt.

Lisa Kretschmann begann ihre Laufbahn im Jahr 2000 in Brüssel. Dort hat sie für verschiedene europäische Verbände gearbeitet, nachdem sie ihren Master in Europastudien an der Universität Osnabrück erhielt, ein internationales Zertifikat des Institut d’études politiques de Paris sowie eine Ausbildung in Betriebswirtschaftslehre bei der Siemens Nixdorf AG abgeschlossen hat.

Seit 2011 ist die Managerin als Geschäftsführerin des Europäischen Verbandes der Kuvertindustrie, European Federation of Envelope Manufacturers (FEPE), aktiv.

Lisa Kretschmann

Lisa Kretschmann, seit 2011 Geschäftsführerin des Europäischen Verbandes der Kuvertindustrie, European Federation of Envelope Manufacturers, FEPE. Bildquelle: FEPE.

FEPE organisiert und unterstützt die beiden Veranstalter der Print & Digital Convention, drupa und den Fachverband Medienproduktion e. V., proaktiv durch die Organisation des gesamten Themenbereichs Dialogmarketing.

Ich wollte wissen warum, was der Verband aus Sicht der Geschäftsführerin beiträgt bzw. wie sie die Zukunft in der Kommunikation bewertet. Aufgrund der begrenzten Zeit ist das Interview etwas gekürzt:

Elevator Pitch: Beschreiben Sie bitte die besondere Alleinstellung bzw. die
Kerndienstleistung Ihrer Organisation.

Lisa Kretschmann: FEPE ist der europäische Verband der Kuvertindustrie. Wir vereinen ca. 80 Prozent der Hersteller in Europa unter unserem Dach. Wir haben drei hauptsächliche Aufgabenbereiche:

  1. Die Interessenvertretung der Kuvertindustrie auf Europäischer Ebene,
  2. die Förderung der Nutzung von Briefumschlägen in Europa (Kampagnen und Events etc.) und
  3. die Bereitstellung von relevanten Informationen für unsere Mitglieder, z. B. Studien, Newsletter, produktbezogene Dokumentationen etc. sowie einer Plattform zum Austausch von Informationen, denken wir nur an unseren jährlichen FEPE-Congress.

Worin bestehen aus Ihrer Sicht die größten Engpässe in Bezug auf eine
erfolgreiche Kommunikations- und/oder Medienstrategie bei der digitalen
Transformation – im Allgemeinen und bezogen auf Ihre Organisation? Was zählt diesbezüglich zu den großen allgemeinen und zu Ihren wichtigsten Aufgaben bis 2022/2025?

Lisa Kretschmann: Meiner Ansicht nach haben sich viele Unternehmen zu sehr auf die digitale Kommunikation konzentriert – und sich zu sehr auf die Erfolge in diesem Bereich verlassen.

Erst langsam wird den Entscheidern bewusst, wie ineffizient die rein digitale Marketingkommunikation in vielen Fällen sein kann.

Ich sehe zudem ein Problem in der Ausbildung von Marketingexperten, die häufig nicht mehr so recht wissen, wie ein gedrucktes Direct-Mail-Werbemittel anzufertigen und einzusetzen ist.

Für mich liegt die Zukunft des Marketing in einem Mix der Vorteile beider Medien.

Das persönliche physische (gedruckte) Werbemittel gewinnt meiner Ansicht nach an Bedeutung im heutigen Alltag, in dem wir alle miteinander rund um die Uhr über multiple Kanäle mit Informationen bombardiert werden.

Hier entstand wohl der Begriff Digital-Blindness, die Sättigung und infolge Flüchtigkeit digitaler Informationen.

Worin liegt die aus Ihrer Sicht größte Chance für Unternehmen, mit Blick auf die Digitalisierung in Bezug auf Marketing, Kommunikation und Werbung?

Lisa Kretschmann: Im multimedialen Marketingmix, also dem Ausschöpfen aller digitalen Möglichkeiten, auch mit Blick auf die digitalisierte Produktion von Kuverts, was heutzutage sehr individuelle und kreative Möglichkeiten der Gestaltung und bei der Personalisierung zulässt.

Welchen Alleinstellungen haben und/oder behalten Events, Messen und
Veranstaltungen im Gegensatz zu digitalen Kommunikationsmöglichkeiten?

Wo liegt für Sie der Unterschied zwischen digitalem, analogem bzw. persönlichem Netzwerken?

Lisa Kretschmann: Persönliche Kontakte sind in meiner Arbeit nicht zu ersetzen. Darauf aufbauend kann man natürlich auch telefonisch und sodann digital kommunizieren. Aber für mich muss die menschliche Verbindung zuerst hergestellt und darauffolgend auch persönlich gepflegt werden.

Partner und Geschäftsfreunde, die man lange Zeit nicht gesehen hat, die verliert man sprichwörtlich gelegentlich aus den Augen. Auch deshalb sind Events wie die Print & Digital Convention auch für unseren Verband so wichtig.

Stichwort Networking: Mit Blick auf die Print & Digital Convention: Wen
werden Sie vor Ort treffen?

Lisa Kretschmann: Ich treffe dort Marketing- und Medienagenturen, natürlich auch FEPE Mitglieder wie Kuverthersteller, Postunternehmen und so weiter. Zudem freue ich mich auch auf neue, unerwartete Kontakte.

Vielen Dank!

Unser individueller Vortragsmix während der PDC

Wir besuchen die Print & Digital Convention, um solche Gespräche zu vertiefen und da wir dort viele Ziele mit einem Weg erreichen. Im Programm der Speaker sind diverse praktische Beispiele angekündigt. 

Einige Ideen, die in etwa unserer Besuchsplanung auf der Veranstaltung entsprechen:

Beispiele für Vorträge, die wir besuchen:

(Tag 1, Slot 2)

Jörg Hunsche, Market Development, HP Indigo und PageWide Web Press, berichtet in seinem Vortrag über neuartige Effekte mit neuen ElectroInk-Sonderfarben für die HP Indigo. Der Speaker präsentiert, welche Wirkung neu aufgemachte Verpackungen in realen Markenkampagnen mit Sonderfarben erzielen. Vortrag aus erster Hand.

(Tag 1, Slot 2)

Auf meinem Plan steht auch der Vortrag von Caroline Zöllner, Geschäftsführerin der Kölner Kommunikationsagentur Forteam, die ebenfalls aus erster Hand über die Umgestaltung der Restaurant- und Cateringflächen des Düsseldorfer Messegeländes berichtet. Praxis.

(Tag 1, Slot 3)

Sodann werde einen den Vortrag von Dirk Bertling, innovative consulting, besuchen, der über das komplexe Thema Printed Electronics aufklärt.  

(Tag 1, Slot 3)

Auch Michael Adloff – Geschäftsführer, Theissen Medien Gruppe, hat uns neugierig gemacht, mit der Aussage: „In Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz geschieht Kreativität immer (noch) nicht per Knopfdruck“. Adloff stellt ein Brainstorming-System Ideen-Stadt-Land-Fluss vor.

(Tag 1, Slot 3)

Harry Steiert, geschäftsführender Gesellschafter der Geneon GmbH, blickt kritisch auf die Begrifflichkeit Künstliche Intelligenz und ist deshalb auf der individuellen Vortragsliste meinen Kollegen und mir.

(Tag 1, Slot 4)

Was bringt es uns, Trends nachzulaufen, die nicht zu uns passen und Erfolgsstorys zu kopieren, die nichts mit unserem Unternehmen zu tun haben? Das fragt Andreas Rossbach, Novadex, und hat es damit ebenfalls auf unsere Besuchsliste geschafft.

(Tag 2, Slot 1)

Am zweiten Tag habe ich mir persönlich den Vortrag der Expertin für Web-to-Print-Automation, Ira Melaschuk, Melaschuk Medien, in den Plan geschrieben. Ira Melaschuk berät Kunden seit vielen Jahren absolut unabhängig und kennt die spezielle Software-Szene aus dem Effeff.

(Tag 2, Slot 2)

Auch Steve Paschky, CMO, Saralon GmbH, der über gedruckte Elektronik für Printmedien-Anwendungen und Verpackungen (mit Fokus auf Light Emitting Technologies) spricht, steht auf unserer Agenda.

(Tag 2, Slot 3)

Ulrich Haeme, Geschäftsführer haemeulrich.com, geht näher auf die Funktionen von WordPress ein und zeigt praktische Erweiterungen. Da dieses Content-Management-System (CMS) weltweit marktführend ist und mittlerweile mit über 50.000 Plugins daherkommt, steht auch dieser Vortrag in unseren Besuchskalender.

(Tag 2, Slot 3)

Gleich darunter steht Manuel Schrutt, Regional Business Manager u. a. Germany, Landa Gruppe, in unserem Kalender, der News über das relativ neue Druckverfahren Nanography® im Gepäck hat und sicher ein sehr gut besuchter Vortrag sein wird.

Nachlässe für MM-Leser

Besucher, die nur die Zeit finden, die erwähnte Messe zu besuchen, zahlen an beiden Tagen je 25,00 Euro Tagespreis oder 35,00 Euro für beide Tage. Ich empfehle zusätzlich einige Vorträge zu besuchen: kompakter und schneller lässt es sich nirgends sonst so umfassend informieren.

Besucher, die einen Vortragstag buchen, zahlen 145,00 Euro und können sodann frei aus den gebotenen Vorträgen wählen, egal ob für den ersten oder zweiten Tag. Beide Tage kosten 195,00 Euro. Sodann ist jeweils auch der Besuch der Messe inklusive.

Fakten:

50,00 Euro Nachlass, speziell für MM-Leser

Auf die Preise für die Vorträge von 145,00 Euro (ein Tag) oder 195,00 Euro (beide Tage), erhalten Leser von magazinmedien.de einen Gutschein von 50,00 Euro, pro Person. Dafür brauchen Sie einfach nur eine E-Mail an leserservice@magazinmedien.de senden und erhalten somit den Gutscheincode für Ihre Bestellung über die offizielle Bestellseite.  

Wir sehen uns am 07. und 08. Mai in Düsseldorf!


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird ganz oder teilweise auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche betreffende Bezeichnungen gelten gleichermaßen für beiderlei Geschlecht.
Dieser Beitrag wirbt direkt oder indirekt für das oder die genannte(n) Unternehmen und entstand ohne inhaltliche Vorgaben. 
Jürgen Zietlow

Jürgen Zietlow

Autor, Blogger, Fachtexter

Seit 1998 Autor, Fachjournalist und Blogger | 2007 bis 2017 Chefredakteur vom Druckmagazin MEDIEN | seit 2010 Coach und Berater für Content-Marketing-Strategien | Entwickler der Content-Strategie- und Prozessmethode LineCore, basierend auf dem Mindmapping-Prinzip: Kreislaufprozess zwischen Ressourcen, Recherche, Redaktion und Reichweite.

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