„Wir produzieren Effekte“

von | 2019, Februar | Haptische Medien, Marketing

Das Wort Effekt (lateinisch: effectus) steht für Wirkung und Erfolg. Zur Wortgattung gehört Efficere (hervorrufen, bewirken). Effektivität beschreibt das Verhältnis von erreichten zu definierten Zielen: das Erfolgsgeheimnis im Marketing.

Mailing mit Luftblase

Spezieller Agentur-Auftrag: Mailing mit blauer Flüssigkeit, mit einer Luftblase in einem Schlauch (Rahmen). Unter der Luftblase sollte die darunter liegende Personalisierung lesbar sein. Für solche und vergleichbar komplexe Lösungen stehen Unternehmen wie die Vogt-Foliendruck GmbH. Bild: Vogt-Foliendruck GmbH.

Sätze wie „Der Effekt ist genial, genau so sollte das wirken“, bekommen Unternehmen, die solche gedruckten Wirkungen oder Effekte anbieten, immer wieder zu hören. Auf den ersten Blick klingt das seltsam: Wirkungen oder Effekte anbieten.  

Hier entstehen Wow-Effekte

„Bei uns hat das Wort Effekt tägliche Relevanz. Wir produzieren solche Effekte und damit Wirkungen: Mal sind es Drucksachen mit auffälliger Lackierung oder speziellen Folieneffekten. Mal entstehen faszinierende Wirkungen durch Lenticulardruck: Motive, die sich durch leichtes Kippen der Drucksache optisch bewegen. So sind auf einer an sich flachen Drucksache geradezu magisch bewegliche Designobjekte zu sehen – Motive, die ihre Form bzw. Größe je Perspektive verändern oder sich dann scheinbar über das Papier bewegen.“ Der spielerische Moment ist gewaltig. 

Aufmerksamkeit garantiert. 

Auch aus Einzelteilen konfektionierte, funktionale Drucksachen wie Brett- oder Kartenspiele sorgen für diesen Wow-Effekt, weiß Holger Vogt, Geschäftsführer und Inhaber der Vogt Foliendruck GmbH in Hessisch Lichtenau. Vogts Welt sind gedruckte und teils unglaublich komplexe Lösungen, die es gestern häufig noch gar nicht gab. Pionierarbeit. 

Effekte, emotional und faktisch nachvollziehen

Dem Unternehmer ist die Begeisterung für den typischen Wow-Effekt anzumerken, den seine Kunden beim Sondieren von Exponaten oder Andrucken erleben. Optisch und haptisch haben digitale Medien in diesem Umfeld keine Chance – allenfalls durch Print-to-Web-Extras (QR-Codes, Augmented Reality etc.). 

„Der Aha-Effekt unserer Kunden zählt zu den emotionalsten und schönsten Momenten meiner Arbeit.“

Effektvoll formatierte und/oder konfektionierte Printmedien faszinieren und berühren. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Printbuyer bestätigen dies durch ihre Reaktionen beim Anschauen der Muster ganz von selbst. So wirkungsvoll können Printmedien sein? 

Ja! So erging es auch mir im Showroom des spezialisierten Druckdienstleisters. Da gab es Exponate, die ich ausgiebig gestreichelt, gekippt, aufgeklappt, gezogen oder sonst wie mit meinen Händen berührt und sondiert habe. Übliche Werbung überdauert häufig keine drei Sekunden in meinen Händen. Digitale Medien wische ich oft binnen einer Sekunde vom Smartphone-Display, mit Ausnahme einiger digitaler Verlagsangebote, für die ich teils auch bezahle. Ansonsten: 

Nächster. Nächster … nächster! 

Sind effektvoll inszenierte Printmedien demnach alternativlos im Marketing? Dafür sprechen nicht nur vorbeschriebene Selbsterfahrungen und emotionalen Wow-Momente, sondern fundierte und belastbare Fakten aus dem Fachgebiet des Neuromarketings. Ein gewaltiges Wissenschaftsgebiet, das konkrete Entscheidungshilfen liefert.

Um Marketingexperten den Zugang zu solchen weltweit anerkannten Studien zu erleichtern, entstand jüngst eine Metaanalyse THE POWER OF PRINT, initiiert u. a. von der Brancheninitiative Creatura. Mehr als 300 internationale Studien aus Marketing und Werbung untermauern faktisch, was Vogts Kunden im Showroom auch emotional erleben. Darum engagiert sich Holger Vogt personell und finanziell in der Initiative, die regelmäßig auch Road-Shows und Events veranstaltet.

Relation zwischen Effektivität und Effizienz

Effektivität ist ein dehnbarer Begriff. Im Onlinemarketing bezeichnen Marketers eine Conversion Rate (Kauf, Formular ausgefüllt etc.) von zwei Prozent bereits als effektiv. Im Benchmark von noch viel schlechteren Ergebnissen im digitalen Marketing mag das zutreffend sein.

Effektiv das beste unter schlechten Ergebnissen? Effizient ist das nicht. 

Effektivität (von Effekt) beschreibt „nur“, wie nah ein tatsächliches Ergebnis im Marketing (wie die Rücklaufquote) dem angestrebten Ziel gekommen ist, unabhängig vom Aufwand. Effizienz beschreibt die Wirtschaftlichkeit dabei, den Return on Marketing Invest (RoMI).

Marketers stehen zunehmend unter Druck. Schon überschlägig wird immer deutlicher, dass digitale Automation im Marketing oder Discountdrucksachen zwar trendig sind, aber nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Wenn sich viele Unternehmen für dieselben Trends im Marketing entscheiden, bleibt die notwendige Differenzierung am Point of Sale häufig auf der Strecke. Neulich formulierte es ein Budgetentscheider so: 

Viel gespart, nichts erreicht. Fakten sind (ge)wichtiger als Trends.   

Marketing-Effizienz schwer analysierbar

Trotzdem sind Begriffe wie Data-Driven-Marketing oder Werbung mittels KI in aller Munde. Solche Strategien funktionieren jedoch nur, wenn tatsächlich sämtliche ERP-Daten integriert und sehr fein segmentiert werden. Data-Mining ist bereits seit 30 Jahren ein Thema im Marketing. Bis heute bleibt KI aber real betrachtet weitestgehend hinter den Erwartungen zurück. Die reale Praxis sieht anders aus, jedenfalls für die meisten KMU.

ROMI-Berechnung, Taschenrechner

Trotz datengetriebenem Marketing und KI im Marketing, lässt sich der Erfolg einer Kampagne relativ simpel berechnen. Zwar überschlägig, jedoch meistens nahe am tatsächlichen Ergebnis. Bildquelle. Designed by Dragana_Gordic / Freepik.

Als gängige Analysemethode gilt der Return-on-Marketing-Invest. Der RoMI soll aufzeigen, wie Marketingausgaben zum Gewinnen beitragen. Die simple RoMI-Formel bei

  • einem Umsatz von 5.000,00 Euro,
  • Produktionskosten von 2.500,00 Euro und
  • Werbekosten von 800,00 Euro: 

5.000 – 2.500 – 800 = 1.700
1.700 / 800 = 2,12.

Aus einem Euro eingesetztem Kapital sind 2,12 Euro Nettogewinn geworden.

Ernüchternd zeigt sich jedoch, welche Fakten selbst bei digitaler, datengetriebener Analyse häufig gar nicht in die Berechnungen einfließen, trotz ihrer Relevanz: 

  • Gesamtwert eines Neukunden durch Folgegeschäfte (Customer Lifetime Value).
  • „Weiche“ Plusfaktoren der Kampagne: Imagefaktor, Markenbindung, Bekanntheitsgrad.
  • Saisonelle Faktoren, Jahreszeiten etc.
  • Zielgruppenrelevanz: Relation verschiedener Qualitäten von Adressaten.
  • Relation einzelner, spezieller Kampagnenkosten zu den gesamten Fixkosten.
  • Positive Effekte auf die Stückkosten bei steigenden Produktionsvolumen.

Häufig fehlen sogar die Daten relevanter Peripheriekosten – beispielsweise IT-, Integration-, Wartungs- und SEO-Kosten, Schulungen, Beratungen, laufende Modernisierungen durch stark verkürzte Innovations-Zyklen, laufende Neuinvestitionen, Fehlinvestitionen etc. Viele solcher Kostenstellen sind indirekte oder direkte digitale Marketingkosten. 

Marketingwissen ist Macht. Was wissen große Marken besser?

Wenn es darauf ankommt, werden nach wie vor häufig haptische, speziell formatierte Printmedien oder -Medienlösungen eingesetzt. Das ist keine Nostalgie. Erfolgreiche Marken setzen nicht auf Trends, sondern konsequent auf belastbare und bewährte wissenschaftliche Fakten bzw. neuste Studien, z. B.:

Kunden wollen große, übersichtliche Medien

Beispielsweise belegen weltweit anerkannte Studien (vgl. Qbit, Basis: 12 Milliarden User Journeys), dass Kunden sich zwar gerne mobil informieren – Käufe gehen jedoch, sogar mit einem riesigen Wachstum von aktuell 93 Prozent, von größer formatierten Medien aus. In puncto Mediengröße bleibt Print mit großem Abstand führend und unerreicht.  

Digitalen 2D-Medien fehlt die dritte Dimension

Multisensitive, emotionale Eigenschaften (vgl. Metaanalyse des Creatura-Teams, das von der Vogt-Foliendruck GmbH mitbegründet wurde), sind für den Erfolg im Marketing so elementar wie eh und je:

Gefühle wie Tasten, Riechen und gerade auch aktive Bewegungen mit den eigenen Händen wie Ziehen, Schieben, Rubbeln oder Drehen, können nur haptische, begreifbare Medien liefern, keine digitalen.

Überleger, AdSpecial

Unter der Headline „Ad-Specials“ findet sich eine enorm breite Palette unterschiedlichster, speziell formatierbarer Anzeigenformate. Die Abbildung zeigt einen Überleger, eine bedruckte Folie, die mit dem darunterliegenden Design interagiert. Bildquelle: Vogt Foliendruck GmbH.

Geduckte Medien adressieren an sensorische Eigenschaften, die uns Menschen über Jahrtausende ins Genom programmiert wurden. Für Marketers ist dieses Wissen elementar, denn jeder dieser sensitiven Reize löst starke Aktivitäten verschiedener Regionen im Gehirn aus. Das hat große Relevanz auf die Aufmerksam- bzw. Einprägsamkeit eines Werbemediums.

Aha- u. Wow-Effekt plus Primäreffekt = Werbeeffekt mit mehr Erfolg

Zum psychologischen Einmaleins des Neuromarketings zählt u. a. auch ein Gedächtnisphänomen: Der „Erster-Effekt“ oder „Primäreffekt“ (Primacy Effect) beschreibt im Kern den ersten Eindruck eines Kunden gegenüber einer Marke – egal, ob direkt am Point of Sale im Einzelhandel oder bei Adressaten z. B. von Ad-Specials in gedruckten Medien. Nach wenigen Sekunden bildet sich eine elementare Einstellung zur Marke.

Dabei geht es um die richtige Stimmung, und, etwas abgeleitet, um die Differenzierung vom werblichen Umfeld.

Wenn sich eine Botschaft von anderen differenziert hat und effektiv wirkte, dann war sie stets besonders formatiert.

Relation zwischen Kosten und Effizienz für Wirkung

Inmitten der Digitalisierung wird deutlich, was Marketers bis heute immer noch alles nicht wissen. Professionelle Budgetentscheider verfügen über hohe Etats – betriebswirtschaftliches, logisches Denken ist das erste Gebot. Die entscheidende Frage ist, wie viel „mehr Wirkung“ mehr kosten darf oder sollte, wenn dadurch die Effizienz einer Kampagne in welcher Relation erhöht werden kann?

Interessant ist ein Phänomen, bei dem der Werbeeffekt überproportional zu den Werbekosten wächst. Ein Beispiel: Die Werbekosten verfünffachen sich zwar, z. B. durch raffinierte Extras wie Veredelungen, eine Funktion oder ein Lenticular-Effekt. Als Folge daraus verachtfacht sich jedoch die Rücklaufquote. 

Mich überrascht immer wieder, dass sich Trends dennoch manchmal gegen Fakten durchsetzen. Mit Blick auf manche Budgets geht es ja nicht um Kinkerlitzchen, sondern um teils sechs- oder siebenstellige Budgets. 

Über Marketing und Medien habe ich mit Holger Vogt gesprochen, denn er ist eine Koryphäe, wenn es um Lösungen für POS-Materialien, spezielle Anzeigenformate (Ad-Specials) oder um solche Jobs geht, die vorher noch kein anderer gemacht hat.

 

Gespräch mit Medienexperte Holger Vogt,

Geschäftsführer der Vogt Foliendruck GmbH, Hessisch Lichtenau

Holger Vogt, Vogt-Foliendruck

Geschäftsführer der Vogt Foliendruck GmbH, Holger Vogt, versteht sich und sein Team als Lösungsanbieter, selbst für komplexe Anforderungen. Bildquelle: Vogt-Foliendruck GmbH.

„Wir produzieren Wirkung, also Aufmerksamkeit“

Dieser Satz ist mir in Erinnerung geblieben. 

Holger Vogt: Warum?

Ich hätten eher technische Informationen über Produkte und Maschinen in Ihrer Werbung erwartet. 

 

Holger Vogt: Natürlich liefern wir im Kern eine Fülle verschiedener, spezieller Drucksachen, auch kombinativ. Sei es das komplette Arrangement am Point of Sale, z. B. Fußbodenaufkleber, ein Pop-up, Regal- oder Deckenhänger, Displays in fast jeder erdenklichen Größe. Oder sei es die Konfektionierung einer vollständigen, medialen Markenbotschaft durch effektvolle Medien bzw. Medienkomponenten, die wir als Gesamtlösungen herstellen. Im Kern geht es aber um Wirkung und Effekte. 

Was meinen Sie mit „Vollständige, mediale Markenbotschaft“?

Holger Vogt: Nehmen wir die Kampagne, z. B. für einen Energieriegel. Das Unternehmen wird verschiedene Kanäle bespielen. Z. B. Anzeigen in Printmedien mit besonderer Formatierung, einen Folienüberleger für spezielle optische Interaktionen mit der darunter liegenden, gedruckten Anzeige.
Außerdem soll das Produkt auch am Point of Sale wirken. Manchmal sind Displays gefragt, die am Kassenbereich platziert werden. Oder es sollen bestimmte Werbemittel in oder auf einer Verpackung integriert werden – man nennt das In- oder Onpack-Promotion. Nicht selten gesellen sich noch weitere, spezielle Promotion-Artikel dazu. Beispielsweise Aufkleber, Lesezeichen, Gutscheine und häufig noch einiges mehr. 

Sie produzieren das alles vollständig inhouse?

Holger Vogt: Wir können fast alles selbst produzieren. Nur für wenige Anforderungen kooperieren wir seit Jahren mit Fachbetrieben, wenn das der Qualität, Schnelligkeit und der Preisoptimierung im Interesse unserer Kunden dient.

Ist diese breite Angebots- und Dienstleistungspalette eher Fluch oder Segen für Sie? 

Holger Vogt lacht: Die Diversität und Kombinationstiefe, aber auch die Medienkonvergenz und ständig neue Produktgattungen, denken wir an den Digitaldruckbereich, machen es für uns insgesamt sicher nicht einfacher.
Wohl aber für unsere Kunden. Für Marketers ist es ein erheblicher Vorteil, mit einem, statt mit mehreren Unternehmen zu arbeiten. Damit vermeiden sie Risiken, die beim Synchronisieren von Vorlagen und Timings mit verschiedenen Produzenten entstehen.
Ein Teil des Vogt-Effekts ist ja gerade, dass wir unseren Kunden Sicherheit und Zeiteinsparung verschaffen. Unsere Kunden können eine ganze Kampagne in einem Guss, mit einem Partner realisieren – von der Konfektionierung bis zur Auslieferung.

Dann ist Ihr Slogan „Der Vogt-Effekt“ nicht allein auf die Formatierung oder Veredelung von Print bezogen, sondern quasi auch auf das ganze Drumherum wie Service, Consulting etc.?

Holger Vogt: Mit „Vogt-Effekt“ beschreiben wir im Kern schon die Druckeffekte und -spezialitäten, die wir uns angeeignet haben – die übrigens in Kombination häufig einmalig sind.
Der „Vogt-Effekt“ meint aber gerade auch das große Ganze in Bezug auf Dienstleistung, Flexibilität, Service, Expertise etc.
Attribute, ohne die hochwertige Druckeffekte, konfektionierte Kampagnen oder komplex formatierte Drucksachen gar nicht realisierbar wären.

Bei alledem: wie viel Consulting oder Medienberatung z. B. für Optimierungen, Vor- und Nachleistungen, Service und weitere, nicht direkte Druckleistungen stecken nun im Slogan „Vogt-Effekt“?

Holger Vogt: Ein Slogan, den Sie noch gar nicht erwähnt haben, ist „Lösungsmacher“. Damit beschreiben wir nicht nur die Angebotstiefe die wir durch UV-Offsetdruck, Siebdruck und Digitaldruck, auch kombinativ leisten können.
Natürlich ist bei vielen Aufträge auch Expertise oder Medien-Consulting gefragt. Denken wir an Optimierungspotenziale, das Aufzeigen günstigerer Alternativen,
das Datenhandling, organisatorische Anforderungen wie Versand, das Handling bei Bemusterungen, Prototyping etc. – bis hin zu Aufbauanleitungen z. B. für Displays oder Spender am Point of Sale.

Im Vergleich zu einer Akzidenz-Offsetdruckerei sind das komplexe, vielschichtige Produkte und Dienstleistungen. Wie stellen Sie die erforderliche Expertise Ihrer Kundenberater sicher? 

Holger Vogt: Wir können auch einfach (und lacht). Nicht jeder Auftrag ist komplex und vielschichtig.
Wenn er es ist, profitieren unsere Kunden durch flache Hierarchien. Kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und ja: unsere Gebietsleiter bringen enorme interdisziplinäre Erfahrungen ein. Wir schöpfen unser praktisches Wissen aus Zehntausenden von Aufträgen.

Sie werben häufiger mit dem Thema Sicherheit bzw. Erfahrung. Wie wichtig ist das Wort Souveränität für Sie in der Eigenwerbung?

Holger Vogt: Unser Markenzeichen; das A und O. Quasi das Zusammenspiel aus Qualität, Wirkung Funktionalität und ja: Sicherheit. Wir prüfen Druckdaten gründlich, senden ggf. Prototypen und setzen Kunden über Ideen der Optimierung und natürlich über Datenfehler in Kenntnis. Sicherheit und Pünktlichkeit sind ein Teil unserer Dienstleistung.

Wir sind Mitglied der Solidargemeinschaft SDI und nehmen aktive Schadensvermeidung, z. B. durch Dokumentationen und Prüfprotokollierungen, sehr ernst.

Eine Versicherung für Drucksachen?

Holger Vogt: Bei auflagenstarken und/oder komplexen Aufträgen ist das äußerst relevant. Für unsere Kunden ist es elementar wichtig, dass Qualitäten, Wirkungen, Funktionen, aber auch Termintreue gewährleistet sind. Da geht’s häufig um viel – keiner will Experimente.

Ist Ihren Kunden dieser Teil des Vogt-Effekts einen höheren Preis wert?

Holger Vogt: Damit implizieren Sie, dass wir mehr als marktüblich verlangen, was nicht der Fall ist! Wir liefern optimale Qualitäten, z. B. bei den Effekten. Wo die Wirkung ausbleibt, ist der Effekt meistens um 100 Prozent verfehlt. Ein Effekt, der nicht wirkt, ist kein Effekt. Eine Funktion, die nur zum Teil perfekt funktioniert, ist und bleibt eine Fehlfunktion. Darum gilt: perfekt oder gar nicht.

Wir hören gelegentlich, dass Dienstleister einiger EU-Länder aufgrund geringerer Mindestlöhne und durch Subventionen häufig günstiger anbieten?

Holger Vogt: Wir sprachen ja bereits über Produkt- Funktions- und Effektqualitäten, Optimierungen, ein tiefgehendes Qualitätsmanagement und über Expertise, quasi über das große Ganze. Unsere Kunden sind meist gestandene Marketers mit klaren Zielen.
Wir sind stolz, dass uns große, teils internationale Marken wie VW, ADAC, Mercedes, Bosch oder die Deutsche Bahn über Jahre ihr Vertrauen schenken.

Trotzdem funktionieren Discountprint oder Mass Customization, seien sie im Umfeld massenhaft ähnlicher Drucksachen noch so wirkungslos. Gegen jede Logik, oder?

Holger Vogt: Ich erinnere mich an einen Kunden aus der Region Mecklenburgische Seenplatte, der sich für ein circa 15 Prozent günstigeres Dumpingangebot, für eine Lenticular-Postkarte entschieden hat. Später telefonierten wir. Der Kunde verglich unsere Qualitätsmuster mit den vom Marktbegleiter. Er war mir gegenüber so fair zuzugeben, dass er die Postkarten vom Marktbegleiter mangels Qualität nicht einsetzen konnte, denn sie hätte nicht nur nicht gewirkt, sondern auch das Image dieses Kunden beschädigt. 

Ihr Plädoyer für aufwändige, hochwertige Effekte, statt einfach nur zur 08/15-Postkarten zu greifen, quasi vom digitalen Discount-Grabbeltisch diverser Onlineprinter?

Holger Vogt: Das klingt jetzt böse. Die Qualitäten der meisten Onlineprinter sind grundsätzlich in Ordnung. Aber in der Werbung geht es eben nicht nur um die Botschaft. Botschaften gehen im Meer ähnlicher Werbung schnell unter. Wenn Sie eine normale Postkarte für sagen wir 100 Euro per 1.000 Stück kaufen, mit 1,5 Prozent Rücklauf und eine Lenticular-Karte stattdessen 180 Euro kostet, dafür aber vier- oder sechsmal mehr Rücklauf, sagen wir sechs Prozent statt nur 1,5 erwirtschaftet, stellt sich doch die Frage gar nicht.
Das wäre etwa so, als würden Sie Ihr Benzin mit Wasser verdünnen, in der Hoffnung, durch mehr Flüssigkeit günstiger ans Ziel zu kommen. Am Ende bleiben Sie unterwegs stehen. 

Wie würden Sie Ihren Markenkern als Dienstleister für individuelle Medien in einem Satz beschreiben?

Holger Vogt: Am ehesten als Lösungsmacher, auch für alles, was auf Folie geht, in jeder Form und Kontur.

Aber der Slogan Vogt-Effekt beschreibt unseren Markenkern noch globaler und schließt Lösungsmacher ein. 
Lösungen „zu machen“ bedeutet nicht nur das Handwerk des Druckens auszuüben.

Lösungen entstehen durch Kombinationen, Expertise, Kommunikation, teils auch aus Versuch und Irrtum. Manchmal liefern wir raffiniert veredelte Prints als Bestandteile für Produktionsstätten, die bis zu 50.000 Verpackungen oder Magazine pro Stunde herstellen.
Da muss garantiert sein, dass bestimmte Effekte wie Lacke nicht nur wirken, sondern auch dort technisch perfekt funktionieren.

Ich habe viel gelernt, Herr Vogt. Vielen Dank für das Interview!

Holger Vogt: Vielen Dank auch Ihnen. 

Der Effekt als Summe
verschiedener Attribute

Geschäftsführer Holger Vogt kennt das Business mit der Relation zwischen Wirkungskosten (Effekte) und Nutzen (Effizienz) aus dem Effeff. Der Experte für speziell formatierte Printmedien führt das Unternehmen in vierter Generation. 

Neben diversen Trends, die der Dienstleister über Jahrzehnte hinweg auch selbst immer wieder gesetzt hat, wurden die Produktionsstätten permanent modernisiert und erweitert – gerade erst entstanden neue Kapazitäten für die Produktion von LFP- und Digitaldrucksachen. Das Auftragsvolumen im Digitaldruck hat sich für das Unternehmen seit 2009 verzehnfacht.

„Grundlage für unseren Erfolg war und ist, dass wir effektive Drucksachen effizient produzieren, um es in ihren Worten zu sagen. Unsere Kunden profitieren durch effektive, wirkungsvolle und preiswerte Druckprodukte.“

Digitaldruck Vogt Foliendruck

Das Auftragsvolumen im Digitaldruck hat sich seit 2009 für das Unternehmen verzehnfacht. Bildquelle: Vogt-Foliendruck GmbH.

Der Vogt Effekt entsteht interdisziplinär

Der zentrale Effekt besteht in diesem wie in vielen anderen hochwertigen Produktionen nicht nur aus spürbaren physikalischen Attributen, sondern durch die jeweiligen Wechselwirkungen verschiedener Attribute:

Materialien, Funktionen, Formen, Veredelungen und häufig gerade aus der Gesamtheit vollständiger Lösungen.

Besonders auch durch die grenzenlosen Möglichkeiten des Digitaldrucks, haben sich die Optionen enorm diversifiziert. Produzenten haptischer Medien wie Vogt, können ein Universum von kombinativen Möglichkeiten anbieten: individuelle Lösungen, die die Grenze zu massenhaften Individualisierungen (Mass Customization) und auch zu rein digitalen Werbeformen markieren.

Proportional zur Diversifizierung der Möglichkeiten, ist spezielles Fachwissen nötig. Kunden fragen Expertise nach – der hessische Dienstleister profitiert im Wettbewerb besonders auch durch Beratungskompetenz und Praxiserfahrung. 

Gute, effektvolle Werbung ist meistens doch einiges mehr, als ein Design aus einem Automaten zu generieren, um es in einem anderen Automaten online für den Druck hochzuladen.

Einfach mag effektiv sein, ist aber längst nicht immer effizient. 

Unternehmen:

Die Kernkompetenz der Vogt Foliendruck GmbH liegt im Bedrucken nichtsaugender Bedruckstoffe im UV-Offsetdruck, Siebdruck und Digitaldruck. Von der Vorstufe bis zur Konfektion.

Die Alleinstellungsmerkmale sind die hohe Produktvielfalt im Foliendruck und die Kombination der Druckverfahren innerhalb eines Produktes, die vollstufige Produktion und die große Fertigungstiefe, bis hin zur individuellen Handkonfektion in kürzester Lieferzeit.

Weitere Informationen: https://www.vogt-druck.de/unternehmen/


Hinweise: (1) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche betreffende Bezeichnungen gelten gleichermaßen für beiderlei Geschlecht.
(2) Dieser Beitrag ist redaktionell, ohne Weisung entstanden und wurde vom genannten Unternehmen gesponsert. 

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Jürgen Zietlow

Jürgen Zietlow

Autor, Blogger, Fachtexter

Seit 1998 Autor, Fachjournalist und Blogger | 2007 bis 2017 Chefredakteur vom Druckmagazin MEDIEN | seit 2010 Coach und Berater für Content-Marketing-Strategien | Entwickler der Content-Strategie- und Prozessmethode LineCore, basierend auf dem Mindmapping-Prinzip als Kreislaufprozess zwischen Ressourcen, Recherche, Redaktion und Reichweite.

Creatura-Brancheninitiative:

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Die Brancheninitiative Creatura bietet Marketers, Kreativen und Medienproduzenten faktische Informationen. Die jährlichen Roadshows sind eine Kombination aus Emotionen, Fakten, Unterhaltung und Networking. Die 2019er-Roadshows waren allesamt ausgebucht. Letzte Chance: Hamburg!
Lesen Sie weiter
Ich hab‘ da so`n Gefühl

Ich hab‘ da so`n Gefühl

Digital oder doch mit Print werben? Print war bisher häufig „nur“ gefühlt erfolgreicher im Marketing. Die Metaanalyse THE POWER OF PRINT liefert als weltweit umfangreichste Faktensammlung belastbare Argumente, die nicht nur, aber besonders auch für das Medium Print sprechen.
Lesen Sie weiter
Papa, wie geil ist das denn?

Papa, wie geil ist das denn?

Großes Kino? Ein mutiges Versprechen für einen Event. Denken wir an die vielen Kinofilme oder Veranstaltungen, die wir bereits besucht haben, bleiben die wenigsten davon tatsächlich in guter Erinnerung.
Lesen Sie weiter

Creatura-Brancheninitiative:

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Die Brancheninitiative Creatura bietet Marketers, Kreativen und Medienproduzenten faktische Informationen. Die jährlichen Roadshows sind eine Kombination aus Emotionen, Fakten, Unterhaltung und Networking. Die 2019er-Roadshows waren allesamt ausgebucht. Letzte Chance: Hamburg!
Lesen Sie weiter
Ich hab‘ da so`n Gefühl

Ich hab‘ da so`n Gefühl

Digital oder doch mit Print werben? Print war bisher häufig „nur“ gefühlt erfolgreicher im Marketing. Die Metaanalyse THE POWER OF PRINT liefert als weltweit umfangreichste Faktensammlung belastbare Argumente, die nicht nur, aber besonders auch für das Medium Print sprechen.
Lesen Sie weiter
Papa, wie geil ist das denn?

Papa, wie geil ist das denn?

Großes Kino? Ein mutiges Versprechen für einen Event. Denken wir an die vielen Kinofilme oder Veranstaltungen, die wir bereits besucht haben, bleiben die wenigsten davon tatsächlich in guter Erinnerung.
Lesen Sie weiter

Viel gelesen:

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Die Brancheninitiative Creatura bietet Marketers, Kreativen und Medienproduzenten faktische Informationen. Die jährlichen Roadshows sind eine Kombination aus Emotionen, Fakten, Unterhaltung und Networking. Die 2019er-Roadshows waren allesamt ausgebucht. Letzte Chance: Hamburg!
Lesen Sie weiter
Ich hab‘ da so`n Gefühl

Ich hab‘ da so`n Gefühl

Digital oder doch mit Print werben? Print war bisher häufig „nur“ gefühlt erfolgreicher im Marketing. Die Metaanalyse THE POWER OF PRINT liefert als weltweit umfangreichste Faktensammlung belastbare Argumente, die nicht nur, aber besonders auch für das Medium Print sprechen.
Lesen Sie weiter
Systeme brauchen Menschen

Systeme brauchen Menschen

Disruptive Innovationen haben die Druck- und Medienbranche bereits kräftig durchgerüttelt. Was Web-to-Print-Systeme mit Glühbirnen zu tun haben, wie sich Mediendienstleister häufig selber im Wege stehen und weshalb es heute kaum noch möglich ist, sich sachlich im Internet zu informieren.
Lesen Sie weiter
Besser ein kreativer 404er als 0815-Content

Besser ein kreativer 404er als 0815-Content

Ohne Inhalte, ist beim SEO alles nichts. Wie Sie die richtigen Dienstleister finden und weitere Tipps für Ihre professionelle Content-Strategie.
Lesen Sie weiter

Content Marketing:

Content-Marketing: Recherche ist King!

Die Arbeit in sozialen Medien wird in Unternehmen häufig nicht als „echte Arbeit“ angesehen, dabei zählen intensive Recherchen zu den wichtigsten Aufgaben im Content-Marketing.
Lesen Sie weiter
Content-Marketing: Recherche ist King!

Relevante Themen im Content-Marketing finden

Die Themenfindung ist das A und O im Content-Marketing. Welche Bedeutung Soft Skills in diesem Business haben, erklärt der Experte für Content-Marketing Jürgen Zietlow.
Lesen Sie weiter
Relevante Themen im Content-Marketing finden

Mensch, mach es einfach

Content-Marketing ist kein Hexenwerk oder Teufelszeug, auch, wenn täglich frischgebackene Buzzwords einen wissenschaftlichen Charakter vermitteln wollen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Content-Projekt optimal starten und organisieren können.
Lesen Sie weiter
Mensch, mach es einfach

Kann ich Content?

Jetzt, da Content King ist, wie es Bill Gates einst formulierte, und Marken zu kommunikativen Medien werden, haben Tausende Unternehmen mit eigenen Content-Projekten begonnen. Viele bleiben hängen oder geraten ins Stocken. Warum ist das so?
Lesen Sie weiter
Kann ich Content?

„Würden Sie das lesen?“

Im Sommer habe ich mit einer Fachwirtin für Werbung und Kommunikation telefoniert. Es hat schon seinen Grund, warum es immer wieder zu krassen Missverständnissen im Content-Business kommt. 
Lesen Sie weiter
„Würden Sie das lesen?“

Absender und Adressaten von Werbung sind stets Emotionen

Eine Kombination aus Scrollytelling und Storytelling? Onepager? Fullscreen? Die Agentur Soulofcontent hat ein weiteres freches Content-Projekt im Auftrag einer exklusiven Digitaldruckmanufaktur erstellt. Ein einzigartiges Format, das es so bisher noch nie gab.
Lesen Sie weiter
Absender und Adressaten von Werbung sind stets Emotionen

Marketing:

Wie Handwerker auf Instagram zu Influencern werden

Wenn die Agentur Berliner Heimat Hand anlegt, dann ist meistens viel Kommunikation bzw. Interaktion mit den potenziellen Zielgruppen integriert. Da lässt sich viel für das eigene Marketing abgucken.
Lesen Sie weiter
Wie Handwerker auf Instagram zu Influencern werden

„Wir produzieren Effekte“

Wo digitale Medien oder solche, die über Mass-Customization produziert werden keinen Nutzen stiften und immer dann, wenn Print und spezielle Lösungen nachgefragt werden, sind Leute gefragt, die das möglich machen: Lösungsmacher wie Holger Vogt.
Lesen Sie weiter
„Wir produzieren Effekte“

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Die Brancheninitiative Creatura bietet Marketers, Kreativen und Medienproduzenten faktische Informationen. Die jährlichen Roadshows sind eine Kombination aus Emotionen, Fakten, Unterhaltung und Networking. Die 2019er-Roadshows waren allesamt ausgebucht. Letzte Chance: Hamburg!
Lesen Sie weiter
Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Einfach machen!

Wenn Nachhaltigkeit selbst industriell funktioniert, allen Beteiligten Vorteile bringt, Spaß macht und dem Umweltschutz dient, dann waren gescheite Strategen am Werk und keine Traumtänzer. Geht nicht?
Lesen Sie weiter
Einfach machen!

Die Blauen Engel – Morphologie der Veränderung

Umweltexperte und Autor, Guido Rochus Schmidt, gilt branchenweit als Vorreiter und einer der bekanntesten Aktivisten der nachhaltigen Medienproduktion. Seine Sicht auf 40 Jahre Blauer Engel ist typisch anders und präzise.
Lesen Sie weiter
Die Blauen Engel – Morphologie der Veränderung

Magnetisch, magisch, multifunktional

Nirgends sonst kommuniziert Design im Marketing so nahe am potenziellen Konsumenten und am Kauf wie durch Verpackungen am Point of Sale. Wie emotional lassen sich Verpackungen designen?
Lesen Sie weiter
Magnetisch, magisch, multifunktional

Leistungen würdigen, Inhalte schützen, Bürger bewerten?

Die Digitalisierung bringt gelegentlich Oberflächlichkeit und Unehrlichkeit mit sich. Schnell, schnell: Keine Zeit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Zwei Beispiele.
Lesen Sie weiter
Leistungen würdigen, Inhalte schützen, Bürger bewerten?

Einfach zweifach: Innovative Zwillingsbox von Achilles

Kann eine Verpackung kommunizieren? Ja! Zwar nicht so umfassend, wie ein Fachbeitrag oder ein Tutorial, aber wie heißt es so treffend: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Eine Verpackung auch.
Lesen Sie weiter
Einfach zweifach: Innovative Zwillingsbox von Achilles

Ich hab‘ da so`n Gefühl

Digital oder doch mit Print werben? Print war bisher häufig „nur“ gefühlt erfolgreicher im Marketing. Die Metaanalyse THE POWER OF PRINT liefert als weltweit umfangreichste Faktensammlung belastbare Argumente, die nicht nur, aber besonders auch für das Medium Print sprechen.
Lesen Sie weiter
Ich hab‘ da so`n Gefühl

Prinzenrolle und schlaflose Nächte

„Ich kann nachts nicht mehr schlafen“, so Managerin Vanessa Weber in einem neuen Blogbeitrag auf impulse.de. Ehrlich, authentisch und couragiert. Jeder von uns trägt ein Paket mit sich: Guter Content ist, wenn es ehrlich ist.
Lesen Sie weiter
Prinzenrolle und schlaflose Nächte

Wissen, was unterm Strich steht

Heutzutage ist kaum noch ein Schiff ohne Seekarten oder Radarsysteme unterwegs. Auch Wetterdaten und Echolote liefern laufend sichere Navigationsdaten – unabdingbar für die Steuerung eines Schiffes. Welcher Kapitän würde in See stechen, ohne zu wissen, was er unterm Bug hat?
Lesen Sie weiter
Wissen, was unterm Strich steht

Systeme brauchen Menschen

Disruptive Innovationen haben die Druck- und Medienbranche bereits kräftig durchgerüttelt. Was Web-to-Print-Systeme mit Glühbirnen zu tun haben, wie sich Mediendienstleister häufig selber im Wege stehen und weshalb es heute kaum noch möglich ist, sich sachlich im Internet zu informieren.
Lesen Sie weiter
Systeme brauchen Menschen

Paper meets Digital

Wann kommt es denn endlich? Das papierlose Zeitalter lässt auf sich warten. Am Beispiel der Drescher Full-Service Versand GmbH wird eindruckvoll deutlich, warum selbst bei einem Spezialisten für Digitalisierungen das Medium Papier nach wie vor so mächtig ist.
Lesen Sie weiter
Paper meets Digital

Dienste leisten? Ach, Dienstleistungen!

Die Digitalisierung im Marketing läuft meistens nicht so gut, wie es Unternehmen erwarten. Erfolgreiche Digitalisierung ist immer eine Sache der Einzelfallbetrachtung.
Lesen Sie weiter
Dienste leisten? Ach, Dienstleistungen!

Messe-Sonderfläche Print & Media Innovation

Zum 10. Mal veranstalten wir vom MM-Magazin die Sonderfläche Print- & Media-Innovations im Rahmen der Fachmesse viscom 2019 in Düsseldorf, vom 08. bis 10. Januar 2019. Wie immer präsentieren sich hier führende Unternehmen aus der Softwarebranche mit Innovationen speziell für Mediendienstleister.
Lesen Sie weiter
Messe-Sonderfläche Print & Media Innovation

„Vergiss die Box!“

Gewohnheiten sind praktisch. Schwerkraft! Bodenhaftung! Mir sind meine Boxen liebgeworden. Ein Gefühl von Geborgenheit. Manager mögen diese Sicherheit. Doch müssen wir uns fragen, was Sicherheit heutzutage ist oder anders gefragt: was ist noch sicher?
Lesen Sie weiter
„Vergiss die Box!“

„Auf das Drumherum kommt es an!“

Manche Unternehmen der Werbetechnik leisten gerade so viel Service wie nötig. Andere haben erkannt, wie ergiebig spezielle Services in diesem Umfeld sein können – und wie dankbar die Kunden dafür sind.
Lesen Sie weiter
„Auf das Drumherum kommt es an!“

Content-Marketing: Recherche ist King!

Die Arbeit in sozialen Medien wird in Unternehmen häufig nicht als „echte Arbeit“ angesehen, dabei zählen intensive Recherchen zu den wichtigsten Aufgaben im Content-Marketing.
Lesen Sie weiter
Content-Marketing: Recherche ist King!

Qualifikationen für Content-Marketing

Content-Marketing ist eine interdisziplinäre Aufgabe. Die Qualifikation ist abhängig von der Content-Matrix: dem Zusammenspiel von Inhalten, Content- und Medienformaten.
Lesen Sie weiter
Qualifikationen für Content-Marketing

Relevante Themen im Content-Marketing finden

Die Themenfindung ist das A und O im Content-Marketing. Welche Bedeutung Soft Skills in diesem Business haben, erklärt der Experte für Content-Marketing Jürgen Zietlow.
Lesen Sie weiter
Relevante Themen im Content-Marketing finden

Stichwörter:

Haptische Medien:

Die teuersten Drucksachen der Welt

Wir haben uns gefragt: Wo liegen eigentlich die Grenzen nach oben, was die Preisen von Drucksachen betrifft. Einige Drucksachen gleich mehrere Millionen Euro! Wir zeigen Beispiele.
Lesen Sie weiter
Die teuersten Drucksachen der Welt

Traumspielbox für den FC Bayern München

Die Traumspielbox von Achilles in Celle zeigt real, was im Print heutzutage geht: Rundumveredelt und zudem mit einem echten Display ausgestattet, der seinen Empfänger mit diversen Botschaften erstaunt.
Lesen Sie weiter
Traumspielbox für den FC Bayern München

Jedes Selfmailing ein Unikat?

Selfmailer sind postalische Briefsendungen, bei denen Umschlag und Inhalt eine Einheit bilden. Ottweiler Druck bietet Personalisierungen von eins bis Millionenauflagen.
Lesen Sie weiter
Jedes Selfmailing ein Unikat?

2 in 1: Tragende Argumente

Zu den individuellsten Drucksachen zählen Tragetaschen – sie können an das Image eines Unternehmens exakt angepasst werden: Durch Formen, Materialien, Farben, Kordeln, Größe, Botschaften und Veredelungen.
Lesen Sie weiter
2 in 1: Tragende Argumente

Königsklasse Geschäftsberichte

Individuelle und nachhaltige Drucksachen – dafür steht die Druckstudio Gruppe aus Düsseldorf, einer der umweltfreundlichsten Druck- und Mediendienstleister Europas. Beispiel: Geschäftsberichte.
Lesen Sie weiter
Königsklasse Geschäftsberichte

Gräfe: Die Edelmacher

Ist Veredelung eigentlich kompliziert, teuer oder bezüglich der Druckdaten riskant? Wir haben es ausprobiert und resümieren: Wow! GRÄFE hat uns statt des technisch Möglichen das Sinnvollste vorgeschlagen.
Lesen Sie weiter
Gräfe: Die Edelmacher

Echte Gefühle jetzt käuflich?

Gefühle kann man nicht kaufen! Und wenn, … na ja, dann sind es keine echten. Und was hat printcarrier damit zu tun? Sie ahnen es schon: Dasselbe wie Sie. Egal, warum Sie eine Visitenkarte brauchen, ist eines doch ganz sicher: Sie vermarkten Gefühle.
Lesen Sie weiter
Echte Gefühle jetzt käuflich?

It‘s Magic!

Leidenschaft, echte Handarbeit, Exklusivität, Extravaganz. Die Edeldrucksachen der WOLF-MANUFAKTUR stechen heraus. Das Steam staunt selber immer wieder über die schier grenzenlosen Möglichkeiten.
Lesen Sie weiter
It‘s Magic!

Kreative Architektur: Kunstkatalog

Artworks meets Print? Wenn es definitiv keine Alternativen zur Darstellungskraft multisensorischer Medien, also zu Drucksachen gibt, wird deutlich, welche Power Individualdruck entfalten kann.
Lesen Sie weiter
Kreative Architektur: Kunstkatalog

Ist das eigentlich noch Print?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das richtige Material auch. Designs, Funktionen und Veredelungen sprechen zusammen mehr als tausend Worte, so sie passend kombiniert werden.
Lesen Sie weiter
Ist das eigentlich noch Print?

Tipps für Inhalte und Medien:

Nachhaltigkeit:

Einfach machen!

Einfach machen!

Wenn Nachhaltigkeit selbst industriell funktioniert, allen Beteiligten Vorteile bringt, Spaß macht und dem Umweltschutz dient, dann waren gescheite Strategen am Werk und keine Traumtänzer. Geht nicht?
Lesen Sie weiter
Die Blauen Engel – Morphologie der Veränderung

Die Blauen Engel – Morphologie der Veränderung

Umweltexperte und Autor, Guido Rochus Schmidt, gilt branchenweit als Vorreiter und einer der bekanntesten Aktivisten der nachhaltigen Medienproduktion. Seine Sicht auf 40 Jahre Blauer Engel ist typisch anders und präzise.
Lesen Sie weiter
10.000 Bäume gegen den Klimawandel

10.000 Bäume gegen den Klimawandel

Nachhaltige Medienproduktion? Um die Bedeutung des Umweltschutzes in allen produzierenden Branchen, so auch in der Druckbranche, zu würdigen, genügt ein klarer Blick auf den Status quo des Klimas. Nicht irgendwo, sondern hier. Nicht irgendwann, sondern jetzt.
Lesen Sie weiter
Konsequent, nicht radikal

Konsequent, nicht radikal

Nachhaltige Medienproduktion? Das Thema wird immer wieder in den Medien behandelt. Dennoch finden sich nur ein paar Hände voll Druckereien, die konsequent leisten, was sie versprechen.
Lesen Sie weiter
Druckhaus Berlin Mitte gewinnt Umwelt-Award

Druckhaus Berlin Mitte gewinnt Umwelt-Award

Die umweltfreundliche Druckerei DBM Druckhaus Berlin Mitte GmbH ist für ihre konsequent nachhaltige Ausrichtung bekannt ...
Lesen Sie weiter
Und jetzt auch noch der Blaue Engel!?

Und jetzt auch noch der Blaue Engel!?

Nachhaltige und sehr hochwertige Labels bzw. Zertifizierungen für Druck- und Mediendienstleister gibt es diverse in der Druck- und Medienbranche: EMAS...
Lesen Sie weiter

Kontakt:

9 + 10 =

Sponsoring:

Content mit System:
Die LineCore-Methode

Netfresh-Shorts:

Leistungen würdigen, Inhalte schützen, Bürger bewerten?
Die Digitalisierung bringt gelegentlich Oberflächlichkeit und Unehrlichkeit mit sich. Schnell, schnell: Keine Zeit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Zwei Beispiele.
Lesen Sie weiter
Prinzenrolle und schlaflose Nächte
„Ich kann nachts nicht mehr schlafen“, so Managerin Vanessa Weber in einem neuen Blogbeitrag auf impulse.de. Ehrlich, authentisch und couragiert. Jeder von uns trägt ein Paket mit sich: Guter Content ist, wenn es ehrlich ist.
Lesen Sie weiter
Die kleinsten Bücher der Welt als Modell für die analoge Power
Häufig geben schon die Druckwerke selber Anlass zum Staunen, so raffiniert oder komplex sind haptische Medien heutzutage gestaltet. Auch die Frage, wer da eigentlich druckt, warum bzw. mit welchen Botschaften und Inhalten, lohnt sich zu stellen.
Lesen Sie weiter
Affinity Publisher beta ist raus
Mit der soeben veröffentlichten BETA-Version des Affinity-Publishers, komplettiert der Softwarehersteller Serif Ltd. sein Software-Trio: Affinity Photo, Designer und Publisher und gilt damit als größer Konkurrent des Softwareriesen Adobe und seine wohl wichtigsten Programme Photoshop, InDesign und Illustrator.
Lesen Sie weiter

Social Media:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Creatura-Brancheninitiative:

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Medien streicheln an der Elbe? Last-Minute!

Die Brancheninitiative Creatura bietet Marketers, Kreativen und Medienproduzenten faktische Informationen. Die jährlichen Roadshows sind eine Kombination aus Emotionen, Fakten, Unterhaltung und Networking. Die 2019er-Roadshows waren allesamt ausgebucht. Letzte Chance: Hamburg!
Lesen Sie weiter
Ich hab‘ da so`n Gefühl

Ich hab‘ da so`n Gefühl

Digital oder doch mit Print werben? Print war bisher häufig „nur“ gefühlt erfolgreicher im Marketing. Die Metaanalyse THE POWER OF PRINT liefert als weltweit umfangreichste Faktensammlung belastbare Argumente, die nicht nur, aber besonders auch für das Medium Print sprechen.
Lesen Sie weiter
Papa, wie geil ist das denn?

Papa, wie geil ist das denn?

Großes Kino? Ein mutiges Versprechen für einen Event. Denken wir an die vielen Kinofilme oder Veranstaltungen, die wir bereits besucht haben, bleiben die wenigsten davon tatsächlich in guter Erinnerung.
Lesen Sie weiter