„Viele Unternehmen verfallen schnell dem Social-Media-Hype“

von 2019, AprilDigitalisierung0 Kommentare

Die LSD GmbH greift auf 50 Jahre traditionelle Medienerfahrung zurück und verbindet klassische Medien wie Verpackungen mit digitalen Features wie Augmented-Reality-Apps. Mit Jürgen Hein, Head of Sales, sprachen wir über solche Trends der Zukunft. 

Die Veranstaltung Print & Digital Convention am 07. und 08. Mai in Düsseldorf, ist ein gemeinsames Projekt der beiden Initiatoren Fachverband Medienproduktion (f:mp. e. V.) und der drupa. Das neues Eventformat wurde 2018 ins Leben gerufen und zoomt auf die gesamte Bandbreite des Marketing-Universums, z. B.:

  • Marketing-Automation,
  • Value Added Printing (z. B. Druckveredelung),
  • Technologie und Know-how im Marketing sowie
  • Dialogmarketing.

Ein Thema, das in der Marketingwelt seit vielen Jahren immer wieder auf der Agenda steht, ist Augmented Reality. Eigentlich eine prickelnde Technologie, die wie keine andere als reale Brücke zwischen analogen und digitalen Medien funktioniert. Die Kombination aus realen Gegenständen, die durch die Smartphone-Kamera betrachtet werden, mit zusätzlich digitalen Informationen oder Szenen, ist genial, hat sich bisher aber noch nicht wirklich durchgesetzt.

Neben dem faktischen Programm wird so ein Event von Menschen getragen. Beispielsweise von Besuchern die solche Technologien mit frischen Ideen nach vorne bringen.

Mit dieser Serie von Beiträgen erfahren Sie mehr über einige der Speaker im Rahmen des Events, Aussteller und eben auch über interessante Besucher. Mit Blick auf diese Menschen im Umfeld des Events werden Absichten, Motivationen und individuelle Ziele klarer. Einige Köpfe der Print & Digital Convention haben wir bereits vorgestellt.

Was die Besucher betrifft, adressiert die Veranstaltung grundsätzlich an verschiedene Zielgruppen, z. B.:

  • Inhaber und Führungskräfte von Druckereien,
  • Printbuyer (Medienproduktioner) und Hersteller aus Werbe- und Produktionsagenturen,
  • Verlage,
  • Marketers und Entscheider aus der werbenden Industrie,
  • Marketers und Entscheider bei Brandownern,
  • Kreative, Designer, Grafiker und so weiter.

Das Event Print & Digital Convention passt in die Zeit. Mehr als 35 Experten beantworten Fragen zur modernen Medienproduktion und in Bezug auf die Digitalisierung von Marketingprozessen. Bildquelle: f:mp.

Power-Networking: Print & Digital Convention:

Für die Bereiche Marketing und Medienproduktion gibt es nur wenige Quellen, die umfassend über die Chancen und Risiken der Digitalisierung aufklären sowie Begrifflichkeiten sortieren und strukturieren. Die Initiatoren dieses neuen Eventformates im Power-Dating-Stil hatten die richtige Idee zur rechten Zeit: Eine Messe wurde in einen Kongress integriert, anstelle eines Kongresses als Teil einer Messe. Das erleichtert die Informationsbeschaffung und gibt viel Raum für Einzelgespräche.

Beleuchtet wird fast das gesamte Spektrum des Marketings: Digitalisierung, Print, Druckveredelung, Medienproduktion und so weiter. Tatsächlich greift ja ohnehin vieles ineinander.

Nach wie vor sind Face-to-Face-Gespräche durch kein digitales Format zu ersetzen.

Zwei kompetenzführende Organisationen,

  • der Fachverband Medienproduktion e. V. (f:mp.), der lebendige Kommunikation zwischen unterschiedlichen Instanzen mit seinen auch sonst modernen Veranstaltungsformaten wie Creatura moderiert und
  • die drupa, als weltweit größte Fachmesse für die Druck- und Medienbranche,

bieten mit dem 2018 erstmals veranstalteten Format Print & Digital Convention, am 07.- und 08. Mai in Düsseldorf, ein kompaktes und reichhaltiges Informationsangebot und viel Raum für Networking, kurz:

  • 2 Tage, 7 Themenwelten.
  • Fachvorträge von circa 35 Speaker, aus fast allen Bereichen der Medien- und Marketingautomation.
  • Begleitende Fachmesse: Business-Lounge, Café.
  • Starke Fokussierung auf Networking.

Verpackungsdesigner de Luxe

Auch die LSD GmbH & Co. KG aus Düsseldorf hat sich die Veranstaltung in ihren Kalender geschrieben. Die Medienmacher zählt zu den führenden deutschen Unternehmen im Bereich Verpackungsentwicklung und der Werbemittel- und Medienproduktion. Damit keine falschen Assoziationen aufkommen: LSD steht für Lettern-Service-Düsseldorf. Ein Titel, der viel über den traditionellen Ursprung preisgibt.

Mit 170 Spezialisten in 30 verschiedenen Berufen, ist das Unternehmen an zwei Standorten, in Hamburg und Düsseldorf, tätig. Die Kreativen entwickelt raffiniert designte und funktionale Verpackungslösungen für Kunden aus aller Welt. Heute schöpft das Team aus den Ressourcen von über 50 Jahren Erfahrung.

Diese Praxis mit der klassischen Medienproduktion und das Wissen, wie analoge Medien grundsätzlich funktionieren: eine elementare Voraussetzung, damit digitale Marketing-Tools nicht nur auf dem Reißbrett funktionieren.

Brücke zwischen digitalen und analogen Medien

Ergänzend zum klassischen Segment, denken wir an die Konzipierung von Verpackungen, bietet das Unternehmen passende, digitale Produkte und Dienstleistungen an,

Stichwort: Augmented Reality (AR).

Ein Thema, das auch im Rahmen der Print & Digital Convention auf der Agenda steht.

Mit der App snoopstar, die in wenigen Sekunden auf dem Smartphone installiert ist, können Nutzer z. B. im Einzelhandel viele zusätzliche Produktinformationen abrufen. Einfach, in dem sie ihr Handy bei aktivierter App auf eine Verpackung richten, die z. B. in einem Supermarktregal steht. Die Voraussetzung ist natürlich, dass auch die jeweiligen Hersteller die snoopstar-App nutzen und mit Daten gefüttert haben.

Anders als bisher üblich, soll die Einrichtung der für die App notwendigen Informationen für Unternehmen sehr einfach und ohne IT-Kenntnisse, direkt über eine Internetseite möglich werden. Damit ist snoopstar eine, wenn nicht die erste Augmented Reality-App, die vonseiten der Unternehmen recht einfach mit individuellen Daten und Medien für die unterschiedlichsten Anwendungen angereichert werden kann.

Wird diese App vielleicht das große Ding? Die Killer-Applikation, auf die wir im Bereich Augmeted Reality schon so lange gewartet haben? Sie hätte das Zeug dazu:

Konsumenten werden durch entsprechende Informationen, z. B. auf einer Verpackung, darüber informiert, dass weiterführende AR-Informationen mittels App verfügbar sind und wie das Abrufen funktioniert. Kurz und bündig.

Da spielen sich teils überraschende und unterhaltsame Szenen ab, sobald solche Verpackungen über ein Smartphone betrachtet werden. Plötzlich wehen die Haare von Models auf Shampoo-Flaschen geschmeidig im Wind. Oder der King of Rock ’n‘ Roll, Elvis Presley, legt eine Rock’n’Roll-Einlage hin.

Egal, ob weiterführende Informationen, Gutscheine, Aktionen, Preisausschreiben oder viele weitere denkbare Anwendungsszenarien: die AR-App verbindet analoge und digitale Welten, nicht nur am Point of Sale.

Gerade im Einzelhandel verstärken solche Features die weitreichenden Bemühungen von Marken, sich am PoS zu differenzieren. Die Idee der digitalen Interaktion mit den Konsumenten funktioniert wie eine persönliche Promotion, die den Abverkauf im Einzelhandel unterstützen soll. Nur weniger aufdringlich und digital ziemlich charmant.

Raus aus der Box!

In einem früheren Interview über die LSD-Kreativen kam ich mit den Geschäftsführern Chris und Klaus Finken ins Gespräch. Damals baten mich die Brüder, dass ich statt Think outside the Box besser Think, there is no Box! formulieren sollte. „Weg mit dem Box-, Silo- und Abteilungsdenken. Nicht Boxen, sondern Prozesse miteinander verknüpfen“, erklärten mir die beiden Kreativen seinerzeit.

Damals habe ich über die Veranstaltung Design meets Industry berichtet, die nach eben diesem Motto konzipiert war.

„Einige von uns werden die Print & Digital Convention nutzen, um dort zu netzwerken, vor allem aber, da wir uns für einige Vorträge und Aussteller interessieren. Das Event spannt ein Dach quer über die gesamte Medienproduktion, in Verbindung mit dem Thema Digitalisierung. Interessanterweise sowohl für Print- als auch Digitalmedien. Das ist genau unser Thema“, sagt Jürgen Hein, Head of Sales and Consulting & Member of the Board, bei der LSD GmbH & Co. KG, über die erwähnte Veranstaltung.

Interview mit Medienexperte Jürgen Hein

Bei Jürgen Hein treffen 20-jähriges Know-how in der Konzeption und Entwicklung digitaler Produkte und Lösungen auf umfangreiche Marketing- und Vertriebsexpertise. In beruflichen Stationen, u. a. bei internationalen Werbeagenturen wie TWBA und als Head of Consulting & Sales bei der LSD GmbH & Co. KG, hat der gelernte Mediengestalter und studierte Medienfachwirt umfangreiche Erfahrungen mit der Steuerung und Vermarktung großer internationaler Digital- und Printprojekte gesammelt.

Als Ausbilder bzw. Trainer hat der Experte darüber hinaus Produkt- und Projektteams für die Anforderungen digitaler Nutzungsszenarien geschult und fit gemacht.

Wie denkt er über die Entwicklung der Medienproduktion und welche Bedeutung haben Events heute noch, im Umfeld der sich zunehmend digitalisierenden Kommunikation?

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Jürgen Hein, Head of Sales and Consulting, Member of the Board, LSD GmbH & Co. KG. Bildquelle: LSD GmbH & Co. KG.

Elevator Pitch: Beschreiben Sie bitte die besondere Alleinstellung bzw. die
Kerndienstleistung Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation. Was sind Ihre Aufgaben und besonderen Stärken?

Jürgen Hein: Wir sind die zentrale Schnittstelle zwischen Designern, Produktmanagern, Verpackungsentwicklern, Marketing, Vertrieb, Einkauf und Druckerei.

Von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung bekommen Sie bei uns praktisch alles aus einer Hand: von der Verpackungsentwicklung über die Reinzeichnung, High-End-Bildbearbeitung, 3D-Produktfotografie, 3D-Animationen und 3D-Druck bis hin zu Rapid Prototyping und Dummybau, in allen erdenklichen Variationen, Materialien und Veredelungen.

Darüber hinaus entwickeln wir Lösungen für das Marketing der Zukunft: webbasierte Marketingtools und digitale Datenmanagementlösungen. Wir programmieren Websites und Apps, designen virtuelle Umgebungen und machen Analoges mit AR-Technologie virtuell erlebbar.

Kurz: Wir zählen zu den wenigen und führenden Full-Media-Dienstleistern in Europa, die klassische Medienproduktion mit digitalen Lösungen bis hin zu Augmented und Virtual Reality kombinieren.

Mit Blick auf die Digitalisierung im Marketing: Was waren Ihre persönlichen Tops und Flops in Bezug auf Mechanismen, Softwares und/oder Workflows?

Jürgen Hein: Ein großer Flop ist für mich persönlich definitiv der QR-Code – auch wenn dieser gerade ein kleines Revival erlebt. China, wo der QR-Code überall zum Einsatz kommt, ist für mich kein Vorbild. Er sieht schrecklich aus und sein Mehrwert ist gering.

Der QR-Code konnte das Versprechen, die digitale und die analoge Welt miteinander zu verbinden, nie wirklich einlösen. Das ist bei Augmented Reality ganz anders,

weshalb die Entwicklung dieser Technologie für mich ein absolutes Highlight darstellt. Richtig eingesetzt, führt AR die Welten endlich zusammen und schafft dadurch ganz neue und sehr nützliche Marketing-Möglichkeiten.

Worin bestehen aus Ihrer Sicht die größten Engpässe in Bezug auf eine
erfolgreiche Kommunikations- und/oder Medienstrategie bei der digitalen
Transformation – im Allgemeinen und bezogen auf Ihre Unternehmung? Was zählt diesbezüglich zu den großen allgemeinen und zu Ihren wichtigsten Aufgaben bis 2022/2025?

Jürgen Hein: Es mangelt meines Erachtens noch an einem umfassenden Wissen darüber, was eine digitale Kommunikationsstrategie heute eigentlich bedeutet.

Viele Unternehmen verfallen schnell dem Social-Media-Hype

und glauben, damit den Herausforderungen in Kommunikation, Marketing und Vertrieb begegnen zu können. Meiner Ansicht nach reicht das nicht.

Eine digitale Kommunikationsstrategie beinhaltet heute mehr als Social Media, zum Beispiel Online-Pressearbeit, E-Mail-Marketing, Messenger-Dienste, aber auch Chatbots und nicht zuletzt Apps. Das heißt natürlich nicht, dass immer alle Werkzeuge sinnvoll sind.

Es ist wichtig, fokussiert zu bleiben. Deshalb sehe ich eine Aufgabe für viele Unternehmen – im Übrigen auch für uns – in den kommenden Jahren darin, sich (weiter) mit der Frage auseinanderzusetzen, was die eigenen kommunikativen Herausforderungen sind. Dann lassen sich sinnvolle Strategien entwickeln und die passenden digitalen Instrumente effektiv anwenden. 

Worin liegt die aus Ihrer Sicht größte Chance für Unternehmen, mit Blick auf die Digitalisierung in Bezug auf Marketing, Kommunikation und Werbung?

Jürgen Hein: Mit der richtigen Digitalstrategie lassen sich u. a. die Effizienz, die Reichweite und nicht zuletzt die Kundennähe steigern.
So bietet die digitale Transformation zum Beispiel die Chance, die Reise des Kunden bis zum PoS zu begleiten – und zu gestalten. Doch sollten Unternehmen vorsichtig sein und die Privatsphäre ihrer Kunden im Blick haben, damit sich diese nicht ausspioniert fühlen.

Wir bei LSD orientieren uns bei all unseren digitalen Unternehmungen stets am höchsten Datenschutzstandard. 

Welchen Alleinstellungen haben und/oder behalten Events, Messen und
Veranstaltungen im Gegensatz zu digitalen Kommunikationsmöglichkeiten?

Wo liegt für Sie der Unterschied zwischen digitalem, analogem bzw. persönlichem netzwerken?

Jürgen Hein: Der persönliche Kontakt hat eine völlig andere Qualität als zum Beispiel die Facebook-„Freundschaft“ oder der LinkedIn-Kontakt.

Echte zwischenmenschliche Beziehungen und Vertrauen – die Basis jeder Geschäftsbeziehung –

stellen wir nicht online her, sondern nur im direkten persönlichen Austausch. Auch ist zu bedenken, dass wir nicht rund um die Uhr vor unseren Bildschirmen sitzen. Sofern man den Studien glauben kann, verbringen in Deutschland die 14–29-jährigen maximal 4 Stunden pro Tag online. Der durchschnittliche Deutsche kommt sogar nur auf etwa 120 Minuten täglich. Das heißt: Manche Personen erreichen Sie auf digitalem Weg überhaupt nicht. 

Stichwort Networking: Mit Blick auf die Print & Digital Convention: Wen
würden oder wollen Sie vor Ort treffen?

Jürgen Hein: Ich kann jetzt keine Person namentlich herausheben, von Ihnen abgesehen (und lächelt). Wir wollen uns mit möglichst vielen innovativen Querdenkern aus dem Digital-Marketing-Segment kreativ austauschen. Ich hoffe, viele überraschende Bekanntschaften zu machen.

Analoge und Digitale Medien:

  • Welche Schnittmengen und hybriden Formate (Synergien) sehen Sie für Print?

  • Wie schätzen Sie besonders die crossmedialen Möglichkeiten für die Zukunft ein, z. B. im Bereich Printed Electronics oder Electronic in Print,

  • Augmented- oder Virtual-Reality?

Jürgen Hein: Wie schon gesagt: Ich bin davon überzeugt, dass Augmented Reality das Zeug hat, die analoge und die digitale Welt miteinander zu verbinden. Bestes Beispiel: unsere Augmented-Reality-App „snoopstar“. Sie verwandelt Produkte und Umgebungen in digitale Bedienoberflächen. Damit haben Verbraucher*innen über virtuelle Navigationsbuttons direkten Zugang zu einer Vielzahl digitaler Medien, z. B. zu Videos, Bildern, Shops, Hintergrundstorys, Terminen, zusätzlichen Verbraucherinformationen, Social Media und vielem mehr.

Das Prinzip unserer App ist einfach: App starten, Kamera draufhalten, mehr erfahren! Die „snoopbaren“ Objekte, z. B. Verpackungen, Bilder in Broschüren oder Katalogen, Plakate oder Anzeigen, werden sofort erkannt – und die zusätzlichen Informationen direkt im Handy- oder Tablet-Display angezeigt.

So schlägt die App die Brücke von der realen zur digitalen Welt

und schafft dabei neue, erweiterte Produkterlebnisse für Verbraucher*innen und Rezipienten. Im Übrigen löst sie dabei auch noch lange Recherchen mit den üblichen Suchmaschinen ab. Durch den Einsatz von AR, also durch die virtuelle Erweiterung unserer Wahrnehmung, wird das Printprodukt zu einem multimedialen Informationsträger und Kommunikationskanal, der ganz neue Formen der Interaktion ermöglicht.

In meinen Augen bekommt Print dadurch eine neue Wertigkeit. Nicht zuletzt weil dabei eine ganz neue Dimension für das Produktmarketing entsteht. Und hier sind die Einsatzmöglichkeiten, wie bereits angedeutet, riesig.

Klar, nicht jeder kann sich IT-Spezialisten leisten, um seine analogen Produkte auch virtuell erlebbar zu machen. Deshalb wollten wir bei der Entwicklung unserer AR-Lösung eine barrierefreie Plattform designen, die es praktisch jedem ermöglicht, sein individuelles AR-Erlebnis für seine Kunden selbst zu erschaffen.

Herausgekommen ist dabei unser „snooperator“, eine leicht zu bedienende Online-Plattform, auf der sich die eigenen Produkte und Objekte im Handumdrehen einstellen, designen, konfigurieren und verwalten lassen. Ganz ohne Vorwissen und ohne Entwickler!

Eine ausführliche Antwort, die wir auf keinen Fall kürzen wollten, denn Sie beschreiben ein Kernthema der Print & Digital Convention. Eine persönliche Frage zum Abschluss: Mit welchen Apps und/oder Softwares
arbeiten Sie besonders intensiv und gerne, um sich täglich zu organisieren?

Jürgen Hein: Zur Organisation unserer Unternehmensabläufe verwenden wir bei LSD unseren Multi-User-Organizer GroupJoyner. Den kann ich Ihnen wärmstens empfehlen (und lächelt). 

Vielen Dank für die Zeit! Das war sehr interessant für uns!

Jürgen Hein: Ich danke Ihnen für Ihre Veröffentlichung!

Unser individueller Vortragsmix während der PDC

Wir besuchen die Print & Digital Convention, um solche Gespräche zu vertiefen und da wir dort viele Ziele mit einem Weg erreichen. Im Programm der Speaker sollen diverse praktische Beispiele gezeigt werden. 

Einige Ideen, die in etwa unserer Besuchsplanung auf der Veranstaltung entsprechen:

Beispiele für Vorträge, die wir besuchen:

(Tag 1, Slot 2)

Jörg Hunsche, Market Development, HP Indigo und PageWide Web Press, berichtet in seinem Vortrag über neuartige Effekte mit neuen ElectroInk-Sonderfarben für die HP Indigo. Der Speaker präsentiert, welche Wirkung neu aufgemachte Verpackungen in realen Markenkampagnen mit Sonderfarben erzielen. Vortrag aus erster Hand.

(Tag 1, Slot 2)

Auf meinem Plan steht auch der Vortrag von Caroline Zöllner, Geschäftsführerin der Kölner Kommunikationsagentur Forteam, die ebenfalls aus erster Hand über die Umgestaltung der Restaurant- und Cateringflächen des Düsseldorfer Messegeländes berichtet. Praxis.

(Tag 1, Slot 3)

Sodann werde einen den Vortrag von Dirk Bertling, innovative consulting, besuchen, der über das komplexe Thema Printed Electronics aufklärt.  

(Tag 1, Slot 3)

Auch Michael Adloff – Geschäftsführer, Theissen Medien Gruppe, hat uns neugierig gemacht, mit der Aussage: „In Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz geschieht Kreativität immer (noch) nicht per Knopfdruck“. Adloff stellt ein Brainstorming-System Ideen-Stadt-Land-Fluss vor.

(Tag 1, Slot 3)

Harry Steiert, geschäftsführender Gesellschafter der Geneon GmbH, blickt kritisch auf die Begrifflichkeit Künstliche Intelligenz und ist deshalb auf der individuellen Vortragsliste meinen Kollegen und mir.

(Tag 1, Slot 4)

Was bringt es uns, Trends nachzulaufen, die nicht zu uns passen und Erfolgsstorys zu kopieren, die nichts mit unserem Unternehmen zu tun haben? Das fragt Andreas Rossbach, Novadex, und hat es damit ebenfalls auf unsere Besuchsliste geschafft.

(Tag 2, Slot 1)

Am zweiten Tag habe ich mir persönlich den Vortrag der Expertin für Web-to-Print-Automation, Ira Melaschuk, Melaschuk Medien, in den Plan geschrieben. Ira Melaschuk berät Kunden seit vielen Jahren absolut unabhängig und kennt die spezielle Software-Szene aus dem Effeff.

(Tag 2, Slot 2)

Auch Steve Paschky, CMO, Saralon GmbH, der über gedruckte Elektronik für Printmedien-Anwendungen und Verpackungen (mit Fokus auf Light Emitting Technologies) spricht, steht auf unserer Agenda.

(Tag 2, Slot 3)

Ulrich Haeme, Geschäftsführer haemeulrich.com, geht näher auf die Funktionen von WordPress ein und zeigt praktische Erweiterungen. Da dieses Content-Management-System (CMS) weltweit marktführend ist und mittlerweile mit über 50.000 Plugins daherkommt, steht auch dieser Vortrag in unseren Besuchskalender.

(Tag 2, Slot 3)

Gleich darunter steht Manuel Schrutt, Regional Business Manager u. a. Germany, Landa Gruppe, in unserem Kalender, der News über das relativ neue Druckverfahren Nanography® im Gepäck hat und sicher ein sehr gut besuchter Vortrag sein wird.

Nachlässe für MM-Leser

Besucher, die nur die Zeit finden, die erwähnte Messe zu besuchen, zahlen an beiden Tagen je 25,00 Euro Tagespreis oder 35,00 Euro für beide Tage. Ich empfehle zusätzlich einige Vorträge zu besuchen: kompakter und schneller lässt es sich nirgends sonst so umfassend informieren.

Besucher, die einen Vortragstag buchen, zahlen 145,00 Euro und können sodann frei aus den gebotenen Vorträgen wählen, egal ob für den ersten oder zweiten Tag. Beide Tage kosten 195,00 Euro. Sodann ist jeweils auch der Besuch der Messe inklusive.

Fakten:

50,00 Euro Nachlass, speziell für MM-Leser

Auf die Preise für die Vorträge von 145,00 Euro (ein Tag) oder 195,00 Euro (beide Tage), erhalten Leser von magazinmedien.de einen Gutschein von 50,00 Euro, pro Person. Dafür brauchen Sie einfach nur eine E-Mail an leserservice@magazinmedien.de senden und erhalten somit den Gutscheincode für Ihre Bestellung über die offizielle Bestellseite.  

Wir sehen uns am 07. und 08. Mai in Düsseldorf!


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche betreffende Bezeichnungen gelten gleichermaßen für beiderlei Geschlecht.
Dieser Beitrag wirbt direkt oder indirekt für das oder die genannte(n) Unternehmen und entstand ohne inhaltliche Vorgaben. 
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